Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
specke f.
specke , f. landschaftlich knüppel-, faschinendamm, -brücke u. ähnliches, schon mhd. und mnd. in dieser form, nach gramm. 3, 396 in as. urk. als speckia ( vgl. Gestine spekkia, Widukindespeckian, Wetanspekkia, ortsnamen aus dem bisthum Hildesheim, 11. jahrh. Förstemann ad. namenb. 2 2 , 1361 ) bezeugt. 1 1) eigentlich wol das einzelne holzbündel oder dgl. bezeichnend, das zur befestigung der aufgeworfenen erde dient, wahrscheinlich in etymologischer beziehung stehend zu spache(n), m. f. dürres holz, reis ( s. dies oben sp. 182). Schiller - Lübben 4, 308 a . vgl. auch Kluge 6 369 b : als specke…