Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spachtel f.
spachtel , f. schaufelähnliches werkzeug, besonders zum farbenreiben. nebenform zu spatel ( aus lat. spathula), vgl. das. schon im ältern nhd.: am ostertag weihet man den tauff, ... darnach steht man still, und segnet den tauff mit seltzamer ceremoni, wirfft creützweisz spachtel mit öl oder crisam drein. Franck weltb. 132 a . meist als malergerät: als ich endlich einen miszlungenen stein, der im vordergrunde meines bildes lag, mit der spachtel wegräumte. Keller 3, 202 ; spachteln, stahlspachteln empfohlen in zeitungsannoncen ( z. b. gartenl. 1870, 6. heft, umschl. ); nr. 19 bis 21 sind breitme…