Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stickerei f.
stickerei , f. , zu 1 sticken ( s. d. ), seit mitte des 17. jh. in mehreren bedeutungssträngen belegt, häufigeres auftreten jedoch erst hundert jahre später, seitdem allen sprachschichten eigen. 1) mit betonung des verbalcharakters ' das sticken ' oft im gegensatz oder in parallele zu anderen künstlerischen und handwerklichen verrichtungen, nur im sing.: etliche künste aber dienen zu einer zier, als da ist die mahlerey, stükkerey, dantzen etc. Harsdörffer frauenz.-gespr. (1641) 6, 126 ; ich versteh mich auf stickerey von jeder art, sie nährt dürftig, aber sie nährt doch A. G. Meiszner skizzen …