Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spache(n) m. f.
spache(n) , m. f. dürres holz, reis. westgerm. wort unbekannter herkunft. in ältester zeit auch in starker form: ags. spæc dünner zweig, glossiert framen, cremium. Bosworth-Toller 898 a , daneben spraec sarmentum ( beides nur in glossen ). 903 b , wozu isl. sprek, n. stecken. da ebenso wie hier auch bei sprechen die anlaute sp und spr wechseln ( ags. sprecan und specan, engl. speak, auch ahd. spehhan neben sprehhan Graff 6, 369 , s. auch unten spechten, u. s. w. ), so ist die vermutung von ten Doornkaat Koolman 3, 260 f. und Franck 926 nicht unwahrscheinlich, dasz eine ableitung zu dieser wurz…