WWB
smacht·dag
Smacht-dag m. [verstr.] Tag, an dem gehungert, gefastet o.ä. wird.
MeckWB
smach·tel
Smachtel n. wie das Vor. Schw Lank .
MNWB
smach·ten
smachten , ° smechten (Seelentrost 187), swv. , 1. intrans. starken Hunger leiden, entkräftet werden, dahinsiechen vor Hunger und Entbehrung…
WWB
smach·ter
Smachter m. [verstr.] Person, die nicht viel zum Leben hat, in ärmlichen Verhältnissen lebt.
WWB
smacht·e·rie
Smachterīe f. [verstr.] das Hungerleiden; Hungersnot ( WmWb ).
WWB
smacht·e·rig
smachterig Adj. [verstr.] 1. sehr hungrig, Hunger leidend. Se söllt sik wull mell’n, wenn se schmächtrich sint ( Bek Vh ). Hier gao wi nich …
MeckWB
smacht·haeger
Smachthäger m. eig. Bewohner von Smachthagen; wenn arme Leute Holz auf dem Handwagen aus dem. Wald holten, sagte man: dor kümmt 'n Smachthäg…
MeckWB
smacht·hagen
Smachthagen m. ON. in Schö und Wa; bildl. in der Rda.: dee wahnen inne Bradenstrat un nich up 'n Smachthagen sie sind reich Wa.
MNWB
smacht·hals
smachthals , m. , Hungerleider (SL).
WWB
smacht·hamel
Smacht-hāmel m. schlecht ernährte Person, Person mit kümmerlichem Einkommen (Lippe Oesterh ).
MeckWB
Smachthark f. Hungerharke: 'die Schmachtharke der Mecklenburger mit langen vorausstehenden, mit der Erde parallel laufenden hölzernen Zähnen…
WWB
smacht·harke
Smacht-harke f. [ Ahs Kos Rek Bek Wie Pad Unn Hellweg Isl KSauerl Wal Wol] große Harke für liegengebliebene Getreidehalme. Noharken met der …
WWB
smacht·harken
smacht-harken V. [ Pad Höx Mes Olp] mit der→ Smacht-harke die liegengebliebenen Halme zusammenharken.
KöblerMnd
smach·tich
smachtich , Adj. nhd. „schmächtig“, hungrig, verhungert, armselig, dünn, kümmerlich ÜG.: lat. spericus?, sphaericus Hw.: s. smechtich; vgl. …
MeckWB
smach·tig
smachtig smächtig 1. schmächtig, dünn: 'Dodtseeck und bleeck, smachtich unde amechtich' Gry. Lb. 3, D 4 a ; smächtig Mi 81 b . 2. verkümmert…
WWB
smacht·korn
Smacht-kōrn n. vorzeitig ausgereiftes Korn (nicht ausgewachsen) ( WmWb ).
MeckWB
Smachtkuurn n. unausgereiftes, nicht mehlhaltiges Korn Mi Nachtr. ; Blume 14; Jac. 1, 48; Gü, Ma, Pa, Sta, Wa; 'Schmachtkorn' Land. Ann. 181…
MNWB
smacht·laken
smachtlāken , n. , Fastentuch, Hungertuch.
WWB
smacht·land
Smacht-land n. wenig ertragreiches Land — Sprichw.: Pachtlant ïes Schmachtland ( Sos SchmB ).
WWB
smacht·lappe
Smacht-lappe m. [verstr.] 1. Person, die immer Hunger hat, die viel essen kann. — 2.1. ausgehungerte, schmächtige Person: Schwächling ( Min …
MeckWB
smacht·lappen
Smachtlappen m. Hungertuch; Scherzbezeichnung für das Schurzfell des Webers, auch für diesen selbst Lu; für einen mittellosen Menschen Derb.…
WWB
smacht·lapperie
Smacht-lapperīe f. [verstr.] 1.1. das Hungern, Hungerleiden; Hungersnot ( WmWb ). — 1.2. Hungerleiderei, wenn es z.B. auf einer Hochzeit ode…
WWB
smacht·lapperig
smacht-lapperig Adj. schmal, mager. Hei suit säo hungerg un smachtlapperg iut ( Pad Da).
WWB
smacht·lappig
smacht-lappig Adj. [WMünsterl Wdf] mager; lang und schmal ( WmWb ).
WWB
Smacht-lokke f. [ Kos Lhs Dor] in die Stirn gekämmte Locke (nur bei Frauen und Mädchen).
KöblerMnd
smachtlāken , N. nhd. Fastentuch, Hungertuch E.: s. smacht (1), lāken (1) L.: MndHwb 3, 287 (smachtlāken)
MeckWB
smacht·ohr
Smachtohr f. Ähre mit wenig Korn Sta Mir ; Ro Wustr .
MeckWB
smacht·reimen
Smachtreimen -ee- m. Leibriemen, der die Hose hält Ro Klock ; Kolz 92; Nd. Kbl. 26, 61; 74; er soll das Hungergefühl unterdrücken: wi möten …
WWB
smach·treme
Smacht-rē¹me m. [verbr.] 1.1. breiter Riemen bzw. Gürtel, der (bei leerem Magen) immer enger ge schnallt werden kann. — Ra.: Den Schmachtreu…
WWB
smacht·sak
Smacht-sak m. [Wal] Person, die nicht viel zum Leben hat, in ärmlichen Verhältnissen lebt.