Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Sims m.
Sims m.
Sims m. n. ‘vorstehender Rand’ (an Bauwerken), ahd. simiʒ (Hs. 12. Jh.; vgl. simiʒstein ‘Säulenkapitell’, Hs. 13. Jh.), mhd. simeʒ, simʒ, auch ‘vorderer Teil des Gestühls’, gilt als frühe (etwa gleichzeitig mit Pfeiler, Pfosten, s. d., vollzogene) Entlehnung aus dem Lat., und zwar aus einem Wort (vielleicht spätlat. sīmātus ‘plattgedrückt, aufwärtsgebogen’?) der Gruppe um lat. sīma ‘Rinnleiste, Teil des Säulenkranzes’, sīmus ‘von unten aufwärtsgebogen, plattnäsig’, griech. sīmós (σιμός) ‘mit eingedrückter und aufgestülpter Nase, aufwärtsgebogen’. Dazu das Kollektivum Gesims n., mhd. gesimeʒe.