Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
serten verb.
serten , verb. stuprare, futuere. altgermanisches ablautendes verb, altn. serða ( part. perf. sorðinn und stroðinn), daher auch ganz vereinzelt im ags., s. Bosworth-Toller 865 b (serð kann wegen des ð nicht genuin ags. sein ), mnd. serden ( fehlt bei Schiller-Lübben, nur in übertragener bedeutung, vgl. unten ): mochte my wat geldes van ju werden, wy wolden dei kristen unmaten serden. Theoph. v. 443 ( vgl. die anm. ); synt se nu monnyke worden, so heft se yo de duvel sorden. zeitschrift für d. alterthum 5, 399, v. 566 ; ik let dat brot nicht gar werden: alzo konde ik de lude serden. Redentiner …