Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Schummer m.
Schummer m.
Schummer m. ‘Dämmerung’, ein aus dem Nd. stammendes Wort, das sich mit seinen zugehörigen Bildungen (s. unten) vom 18. Jh. an von Berlin aus zu verbreiten beginnt. Mnd. schummer steht ablautend zu dem unter schimmern (s. d.) behandelten Verb. Die Bedeutung ‘schwacher Glanz’ entwickelt sich bereits im Mnd. zu ‘schwacher Schein, Dämmerung, Schatten’. – schummern Vb. ‘dämmern’ (18. Jh., besonders nordd. und omd.). schumm(e)rig Adj. ‘dämmrig, halbdunkel’ (18. Jh.). Schummerstunde f. ‘Zeit der Abenddämmerung’ (18. Jh.).