Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schummeln verb.
schummeln , verb. , in volksthümlicher rede und in mundarten weit verbreitet, in verschiedener bedeutung, denen die vorstellung einer unordentlichen, schlotterigen oder hastigen bewegung ( transitiv und reflexiv ) zu grunde zu liegen scheint. es findet sich in allen deutschen mundarten, auch holl. als schommelen; die litteraturbelege reichen nicht über das 16. jahrh. zurück. eine sichere etymologie ist noch nicht gefunden, vgl. Weigand 2, 650 . Franck 855 . 1 1) intransitiv, hin und her laufen Schm. 2, 420 ; geschäftig hin und her laufen Kehrein 1, 369 ; stöbern, suchen, wirtschaften ten Doorn…