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schubb

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
6 in 3 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schubb

Bd. 15, Sp. 1813
schubb, in der gegend von Aachen baar, entblöszt, schubb sein, im spiel alles verloren haben. Müller - Weitz 224. vergl.schubben.
133 Zeichen · 4 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    schubb

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    schubb , in der gegend von Aachen baar, entblöszt, schubb sein, im spiel alles verloren haben. Müller - Weitz 224 . verg…

  2. modern
    Dialekt
    Schubbm.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Schubb Schupp m. Schub, das Fort-, Abschieben: 'es ist ... nie verstattet, sie (erkrankte Ortsfremde) vor ihrer Genesung…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schubb

66 Bildungen · 62 Erstglied · 0 Zweitglied · 4 Ableitungen

schubb‑ als Erstglied (30 von 62)

schubband

DWB

schub·band

schubband , n. , bei den zimmerleuten eine verbindung, die bei hölzernen gebäuden, besonders an den ecken, oft mit ersparung eines senkrecht…

Schubbarsch

RhWB

schubb·arsch

Schubb-arsch MüEif , Bo-Volmershv m.: verächtl. einer, der sich bei Ungeziefer schubbt; ein unreinlicher Mensch, bei dem man Ungeziefer verm…

Schubbdi

MeckWB

Schubbdi Schüppen beim Kartenspiel (1887) Sta User .

Schubbejack

Pfeifer_etym

schubbe·jack

Schubiack Schubbejack m. ‘Schuft, Lump, Bettler’ ist eine Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. nl. schobbejack, die sich vom Nordwesten aus i…

Schubbejak

WWB

schubbe·jak

Schubbe-jak m. [verstr.] 1.1. lumpig aussehende, unsaubere, ungepflegte Person [WMünsterl Stf]; sich→ ²schubben der Kerl ( Ahs St ). — 1.2. …

Schubbel

WWB

schub·bel

Schubbel f.m. [KSauerl Wal] Dienstperson (Magd, Knecht), der alle schwere Arbeit aufgelastet wird ( KkWb ); gutmütiger Allestuer ( Wal Ro).

schubbelen

WWB

schub·belen

schubbelen V. [ Stf Tek Hfd Mün Hal Bek Wie Bch Dor Sos MSauerl] (+ sik ) 1.1. sich bei Juckempfinden scheuern, kratzen, reiben. De Schwuine…

schubben

DWB

schub·ben

schubben , verb. reiben, kratzen, schaben, fricare, ital. fregare, grattare Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702) , 672 a , die md. und nd. en…

schubbenieren

RhWB

schubbe·nieren

schubbenieren šubənē:rə  Schleid-Hellenth Kirchseifen Reifferschd schw.: einen sch., ihm Lebensart beibringen; de moss noch schubbeneert…

schubben II

RhWB

schubben II das Zeitw., nd., mndl. schubben, schobben »reiben« (wohl zu schū:ven »schieben«) entsprechend, ist verbr. im gesamten Nfrk, Rip …

schubber

DWB

schub·ber

schubber , schubbert , m. , md. und nd. zum vorigen gehörige schelte, schäbiger kerl, fregatore, cioè scabbioso, met. furfante, guidone, bir…

schubberakken

WWB

schubberakken V. (vom Vieh) sich (z.B. an Pfeilern oder Bäumen) scheuern ( Det Is).

Schubberdibunk

Wander

Schubberdibunk Up Schubberdibunk ûtgahn. – Stürenburg, 235 b . Schmarotzend von einem Gastfreunde zum andern; wol soviel als aufs Abschaben,…

schubberen

WWB

schub·beren

schubberen V. [WMünsterl Enr Isl] schaudern, frösteln. Et schubbert ( Enr Sp). ¶ RhWb 7,960: schaubern u. 7,1836: schubben II ; HnVwb 3,472:…

Schubbert

RhWB

schubb·ert

Schubbert šubərt, Pl. -tə(n) (urkdl. Schubbert Sieg-Siegbg 1636) m.: verächtl. 1. a. armer, nackter Mensch Aach-Stdt . — b. Kleinbauer, der …

Schubbeschīwe

WWB

Schubbe-schīwe f. Drehscheibe des Töpfers ( WmWb ).

Schubbesel

RhWB

schubb·esel

Schubb-esel Gummb-Berghsn , Düss-Stdt m.: verächtl. einer, dem alles aufgehalst, zugemutet wird.

Schubbesen

PfWB

schub·besen

Schub-besen m. : ' Besen mit harten Borsten ', Schubbesse [ SP-Mechth ]; vgl. Fortschnicksbesem . Südhess. V 781 .

Schubbes I

RhWB

Schubbes I -ub-, Pl. -əsə(n) m.: verächtl. 1. a. armer Kerl , armer, nackter Teufel Bitb-Speicher , Aach-Stdt ; schäbiger Kerl May-Trimbs u.…

Ableitungen von schubb (4 von 4)

beschubben

RhWB

be-schubben: 1. bəschubbt sin in übler Lage sein uWupp. — 2. einen b., betrügen Saarbr , Trier-Stdt , Siegld , Rip.

schubbe

MNWB

schubbe , schuppe , f. , Schuppe des Fisches, * bildl. alse sch.n van den ôgen vallen (Hamb. N. Test. Ap. 9, 18) ; Panzerschuppe.

unschubben

RhWB

un-schubben: enne ongeschubbde Freəter ein gieriger, unverschämter Fresser Erk ; -šop Mörs-Hombg .

verschubben

RhWB

ver-schubben: ein Kleidungsstück v., dass. Koch , Kobl , May .