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Schochen

mhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
10 in 7 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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4

Eintrag · Rheinisches Wb.

Schochen

Bd. 7, Sp. 1695
Schochen das Wort ist vor allem rrhn. im Siegld, Altk (Sieg), RRip n. der alten berg. Süd-Grenze u. Berg bis Ess-Werden, Duisb, dann lrhn. zunächst LRip in der Nähe des Rheins in Ahrw, Eusk, Rheinb, Bo, Köln, Bergh-Blatzh u. noch Nfrk in Neuss, Kref, Mörs, u. zwar Rip šǫxə [uSieg, LRip -ǫu-, –-; Sieg-Troisd, Rheinb-Meckenh šǫxər; Bo-Weilerswist -xəl; Sieg-ODollend šǫuxə u. -ək-]; Siegld šǫxən; Altk (Sieg), Gummb-Homburgisch -x-; Berg n. Benr.-L. škən [in Lennep vielfach -ǫ-; Gummb-Lantenb, Wippf-Glaswipper Klüppelbg Stdt -ūă-; Wermelsk -ǫx-] Sg. u. Pl. (letzteres meist in Gebrauch); Duisb, Neuss, Kref, Mörs šk, Pl. --; Demin. šχəlχə(n), –yχ-, škskə m.: 1.a. Bein, Fuss von Tieren; Hornschuh des Rindes. — b. verächtl. Beinknochen, Schienbein, ungestalter plumper Fuss des Menschen; min rechter Sch. deht mi weh; he het kromme (stiwe) Sch., ene nate Sch.; alles hingeren (hintereinander), wat Sch. hät; de hät son (solche) dönn Sch. [] we'n gehirode Sprohl (Star); de Sch. en de Höhch trecke, ophewen, van sech strecken; he kann sine Sch. nit binen (beieinander) hollen (halten) er ist bezecht; treck din (kromm) Sch. en; donn dinne Sch. furt; haul (halte) ding Sch. bi dek; mackt ühr Sch. kromm! setzt euch; he löppt dem Deuwel de Sch. af, kallt (käfft, stritt) dem D. de Sch. af er hat ein gutes Mundwerk; ek help di glick op de Sch.; he tro (trat) en met den Sch.; ek hau dek för de Sch. NBerg, Allg. RA.: Wie de Sch., so de Schouh (Schuhe), kromme Sch., schewe (schiefe) Sch. Barm. Dommer Oost (Aas), setz doch deng Sch. für dem Ossen (Ochs) sing Been! Wippf-Unterf. Meine alte Schwiegermutter met de kromme Sch., sibbe Johr em Himmel gesesse, kom se widder eraus gekroche; ist das nicht ein dummes Weib, dat se net im H. bleib! Ahrw. — 2. übertr. a. sachl. α. verächtl. ungewöhnlich grosser, plumper, alter Schuh; dau häs ävver nette Sch. an Ahrw, Allg. [-ǫx Ahrw-OWinter Sinzig Siegbg; šor Grevbr-Kapellen]. — β. verächtl. langer Fingernagel Siegld. — γ. Verbindungsholz der Wagenleitern Malm-Weywertz (abseits; s. Schocke). — b. persönl. verächtl. O-Schoken Mensch mit O-Beinen Remschd; en Krommsch. M. mit krummen B. Barm.
2189 Zeichen · 72 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schochenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    schochen swv. ib. aufhäufen Msh. 2,154 a . vgl. schocken 2.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schochenv., intrs, trs

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Schochen , v. intrs . u. trs . 1) † I Schoche oder Schocke setzen. 2) * * Anstoßen mit den Gläsern, beim Trinken.

  3. modern
    Dialekt
    Schochen

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schoche n [ʿSòə Fisl. Roppenzw. Pfetterhsn. ; Pl. ʿSèə ; Demin. ʿSèli Fisl. , ʿSêlə Roppenzw. , ʿSèlə Pfetterhsn. A…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schochen

16 Bildungen · 0 Erstglied · 16 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schochen

scho + -chen

schochen leitet sich vom Lemma scho ab mit Suffix -chen.

schochen als Zweitglied (16 von 16)

Krabbschochen

RhWB

Krabb-schochen -ǫ- Sol-Schlebusch m.: dass.

Krähschochen

RhWB

kraeh·schochen

Kräh-schochen -:n- Wermelsk ; -:šǫkən Mettm-Cronenbg ; -ənšǫk Gummb-Marienheide m.: Hahnenfuss, ranunculus.

Kribbelschochen

RhWB

kribbel·schochen

Kribbel-schochen -škən, –škskən Sol-Stdt Stockdum Wald m. (n.): die empfindliche Stelle am Ellenbogen.

u(n)b(e)schochen

Idiotikon

u(n)b(e)schochen Band 8, Spalte 143 u(n)b(e)schochen 8,143