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schepe

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LW
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Eintrag · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

schepe

Bd. 1, Sp. 325a
schepe sw. m. = schepene.
26 Zeichen · 3 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schepe

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +4 Parallelbelege

    schepe, sw. m. = schepene.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schepe

173 Bildungen · 167 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schepe 2 Komponenten

sch+epe

schepe setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schepe‑ als Erstglied (30 von 167)

schepebuwære

KöblerMnd

schepebuwære , M. nhd. Schiffbauer E.: s. schip (2), buwære W.: s. nhd. Schiffbauer, M., Schiffbauer, DW 15, 62? L.: Lü 325a (schepebuwer)

schepekīn

KöblerMnd

schepekīn , N. Vw.: s. schēpeken (1)

schēpeldrēgere

MNWB

° schēpeldrēgere , scheppel- , m. , „ schepeldregers ” gehören in Goslar bei der Prozession zur Gruppe der Brauer, sind es die Kornmesser od…

²schēpeler

MNWB

schepe·ler

2° schēpeler , m. , niederer Stadtdiener der die Scheffel eicht (Danzig).

schēpelgelt

MNWB

schepel·gelt

° schēpelgelt (scheppel-) Scheffelgeld, Abgabe für das Eichen der Scheffel? (Nd. Jb. 39, 113 [Braunschweig]).

schepelinc

KöblerMhd

schepe·linc

schepelinc , st. M. nhd. ? Q.: Neidh (1. Hälfte 13. Jh.) E.: Herkunft ungeklärt? W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 705 (schepelinc)

schepelinc ges

Lexer

schepelinc·ges

schepelinc , -ges stm. ir schuohe stuonden harte wol und ir wîʒen schepelingen ( die auf den schuhen gestickten schapel?) Bloch 413 u. anm. …

schēpelkanne

MNWB

schepel·kanne

° schēpelkanne , f. , Probefäßchen von 8 Stübchen Bier das der Brauer nach dem Abbrauen des zur Verschiffung bestimmten Bieres den Brauerkne…

schēpellant

MNWB

schepel·lant

° schēpellant , n. , Ackermaß (Dithmarschen) nach dem Heider Scheffel berechnet (ein Viertelmorgen).

schēpelschat

MNWB

schepel·schat

schēpelschat , scheppel- , m. , auf den Ertrag des Ackers an Kornfrüchten gelegte Abgabe.

schēpel (scheppel)

MNWB

schepel·scheppel

~schēpel (-scheppel), m. , Hohlmaß für den Hopfen, insbes. das offizielle städtische Maß, Verwaltung und Beaufsichtigung des städtischen Hop…

schēpel(s)sât

MNWB

schepel·s·sat

schēpel(s)sât , n. , f. , Ackermaß unterschiedlicher Größe, schwankend je nach Scheffelgröße bzw. Bodenart (Marsch, Geest) (Holstein, Dithma…

schēpelwrö̂ge

MNWB

° (schēpelwrö̂ge) , scheffelwrö̂ge , f. , städtisches Eichamt (Rostock).

schepelære

KöblerMhd

schepelære , st. M. Vw.: s. schapelære (2)

schepe als Zweitglied (6 von 6)

hofschēpe

MNWB

hof·schepe

° hofschēpe , hōve- (have-) , m. , Schöffe, Gerichtsrat am Hofe der Gräfin von Friesland (Hanserec. II 7, 428).

(râdes)schēpe

MNWB

rades·schepe

*° (râdes)schēpe , râts- , m. ( Pl. -n) : vom Stadtrat bestimmter, gestellter Schöffe (Crone Gilden Coesfeld 56).

veltschēpe

MNWB

velt·schepe

° veltschēpe (-scheppe) , m. , ironische Bezeichnung für Bauern: das heimliche Gericht ist nun gekommen „ an de veltscheppen, dar wy de hues…

vrîschēpe

MNWB

vrisch·epe

°vrîschēpe , -scheppe , m. , Schöffe, Urteilfinder des westfäl. Fem-, Freigerichts, = vê(i)meschēpe, -nôte.