Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
scheinbild n.
scheinbild , n. ein bild, insofern es nur den anschein, nicht das wesen des abgebildeten dinges hat: auf das blendende bild hatte ich fünf secunden gesehen, darauf den schieber geschlossen; da erblickt' ich das farbige scheinbild schwebend. Göthe 52, 31 ; abgeleitete bilder, die, wenn der gegenstand weggenommen ist, im auge zurückbleiben, jene schein- und gegenbilder. 102; fest betrachtet er sie, es war kein scheinbild, sie war es selber. 40, 305 ; wie sich der sonne scheinbild in dem dunstkreis mahlt, eh' sie kommt. Schiller Wallensteins tod 5, 3 ; werft diesen flaumenweichen schlaf von euch,…