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scheif

mhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Lexer
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8 in 6 Wb.
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Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

scheif adj.

Bd. 2, Sp. 687
scheif prät. s.schîben; adj. s.schief.
40 Zeichen · 5 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    scheifadj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    scheif prät. s. schîben; adj. s. schief.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    scheifAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    scheif , Adj. Vw.: s. schēf (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    scheif

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    scheif , scheifeln , s. schief, schiefeln.

  4. modern
    Dialekt
    Scheiff.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Scheif [šaif D. Si. u. s.] f. 1. Zielscheibe. — 2. Signalscheibe. s. a. Dix.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit scheif

39 Bildungen · 38 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

scheif‑ als Erstglied (30 von 38)

Scheifas

MeckWB

schei·fas

Scheif-as n. im Kartenspiel Karo-As, s. As 1 (Bd. 1, 463).

Scheifback

MeckWBN

scheif·back

Wossidia Scheifback f. Beiname eines Menschen mit 'schiefem' Gesicht Müll. Reut. 113 b .

scheifbeinig

MeckWB

scheif·beinig

scheifbeinig krummbeinig; im Volksreim: Krummpucklig Fru, scheifbeinig Mann, Wo häng' ick nu minen Ränzel an Wo. Sa. Me. 4, 304.

scheifbeint

MeckWB

scheifbeint scheefbeent wie das Vor. ; im Neckreim auf Peiter: Kiekt den scheefbeenten Peter an Wo. V. 4, 246 c; in Tanzreimen: du scheifbei…

scheifeln

RhWB

scheif·eln

scheifeln -e·i.v- Düss-Stdt ; -aif Dinsl-Aldenr schw.: schief gehen, beim Gehen die Knöchel aneinanderreiben, von Kühen u. Menschen. — Abl.:…

Scheifels

RhWB

schei·fels

Scheifels = Schlamm zusammen kratzen s. schäufeln bei Schaufel;

scheifen

RhWB

scheifen še·i.və Eup ; -ē:v- Dür-Heistern , Monsch-Witzerath schw.: hinken, herankommen mit schiefer Beinstellung; do könnt he geschevt, — a…

Scheiffaut

MeckWB

scheif·faut

Scheiffaut Scheeffot m. Beiname eines Menschen, der einen verkrüppelten Fuß hat oder der mit einem Fuß schief auftritt: Scheeffot Mi Nachtr.…

scheifgahn

MeckWB

scheifgahn mißlingen: hett din Fründ nu dei gaude Städ' krägen? — Nee, dat is scheifgahn Ro Ribn ; prägnant: mit Lene güng' dat scheif sie h…

Scheifgebühne

RhWB

scheif·gebuehne

Scheif-gebühne šēfjəby·n. Wurmgeb . n.: Traufbühne, zum Auffangen u. Ableiten der Wasser vor dem Arbeitsort, in der Bergmspr.

scheifgittches

RhWB

scheif-gittches šēwərjitχəs Altk-Hellert Adv.: lächerlich schief.

Scheifhack

MeckWB

scheif·hack

Scheifhack -hacken m. 'Schiefhacke', 'Krummbein', Beiname eines Menschen: 'Brink wech den rechten schefhacken!' Red. Ost. 1825; Scheefhacken…

Scheifhals

MeckWB

scheif·hals

Scheifhals m. eig. Beiname eines Menschen mit schiefem Hals; geläufig in Rdaa., die Ratlosigkeit bezeichnen: nu ror, Scheifhals! s. roren 3 …

Scheifhuurn

MeckWB

Scheifhuurn n. Name von Kühen mit krummen Hörnern Ro.

scheifklott't

MeckWB

scheifklott't eine schiefe Mütze tragend; im Volksreim: Schulten sin oll scheifklott't Diern Dee will frigen gor tau giern Pa Mestl .

Scheifkopp

MeckWB

scheif·kopp

Scheifkopp m. 'Schiefkopf'; Beiname eines Menschen, dem der Kopf schief sitzt Ro; Kuhname Ha; Sta Sad ; Wa KGrub .

scheifkrumm

MeckWB

scheif·krumm

scheifkrumm schief und krumm, sehr krumm; im Rätsel vom Grapen: scheefkrumm Vader Wo. V. 1, 137.

Scheiflenn'

MeckWB

Scheiflenn' -lend f. Beiname eines Menschen mit schiefem Oberschenkel; im Dorfreim: Jastram Scheiflend Lu Göhr .

Ableitungen von scheif (1 von 1)

verscheif

MeckWB

verscheif schief, von der Seite, mißtrauisch: wenn einer den annern verscheif ankickt Ro AHeide ; Camm. Tid. 16; Rda.: Denn geiht nicks mihr…