Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Saphir m.
Saphir m.
Saphir m. Der Name des (blauen) Edelsteins mhd. saphīr(e) ist entlehnt aus lat. sappīrus, spätlat. sapphīrus f., griech. sáppheiros (σάπφειρος) f., einem Lehnwort aus dem Semit., vgl. hebr. sappīr. Das maskuline Genus im Dt. (wie auch in afrz. saphire) folgt spätlat. und mlat. Gebrauch. Im Altertum wird darunter der blaue Lasurstein (Laspislazuli) verstanden; der echte, durchsichtige Saphir war vor der römischen Kaiserzeit kaum bekannt. In moderner Sprache (2. Hälfte 20. Jh.) ‘Nadel mit Saphirspitze’ (am Tonabnehmer von Plattenspielern). Vgl. schon ahd. saphirīnisc Adj. ‘aus, wie Saphir’ (um 800), mhd. saphīrīn, aus spätlat. sapphīrīnus.