lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

saite

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
15 in 13 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
18
Verweise raus
15

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Saite

Bd. 3, Sp. 1694
Saite 1. Auch die besten Saiten dürfen nicht immer gespannt sein. 2. Auf einer fetten Saite ist nicht gut geigen. – Parömiakon, 933. Wohlleben ist nicht der Boden, auf dem ernste Arbeiten gedeihen. 3. Die dicksten Saiten brummen am längsten. 4. Die Saiten einer silbernen Harfe sind nie verstimmt. 5. Dünne Saiten schneiden mehr in die Finger als dicke. 6. Eine Saite klingt um so heller, je mehr man sie spannt. 7. Eine unreine Saite verdirbt den ganzen Accord. 8. Es ist um die Saiten geschehen, wenn der Esel die Geige (Harfe) stimmt (streicht). Mhd.: Die snüere müezen brechen wol, swâ der esel klenket gîgen doene. (Zingerle, 193.) 9. Fette Saite gibt keinen Ton. – Parömiakon, 2981. 10. Gute Saiten verderben gute Sitten. – Parömiakon, 164. 11. Immer auf einer Saite spielen, ist hässliche Musik. 12. Je dicker die Saite, je tiefer der Ton. 13. Je mehr man die Saite spannt, je schöner klingt sie. – Parömiakon, 639. Leiden und Widerwärtigkeiten bilden, veredeln den Charakter. 14. Man muss die Saiten also stimmen, dass sie zusammenlauten. – Lehmann, 166, 25. 15. Man muss die Saiten nicht zu hoch spannen. 16. Man muss stets zwei Saiten (Sehnen) auf dem Bogen haben. 17. Offt ist ein Sait im instrument, die falsch ist (oder: die nicht recht gestimmt), die soll man nit rühren. – Lehmann, 616, 41. 18. Saiten, die heut' noch klungen, sind morgen zersprungen. – Parömiakon, 2498. Von der Hinfälligkeit des Menschen und aller Verhältnisse. 19. Verstimmte Saiten muss man nicht berühren. 20. Wenn die Saite am höchsten dohnet, so zuspringt sie. – Herberger, II, 563. »Wenn die Seyte am hertesten wird dohne, so wird sie zuspringen; wenn's am ergsten wird seyn, wirds brechen.« (Herberger, Ib, 853.) 21. Wenn die Saite weich wird, platzt sie. Durch sanfte Einwirkung wird auch das Feste weich und man kommt zum Ziel. 22. Wenn die Saiten gerichtet sind, ist bald viel gegeigt. (Rottenburg.) 23. Wenn die Saiten nicht gespannt sind, so haben sie keine Stimme. – Parömiakon, 2038. 24. Wenn ein oder Zwo Saiten nicht stimmen, so wird der Concent verderbt. – Lehmann, 813, 6. 25. Wenn falsche Saiten in einem instrument sein, so laut es nicht. – Lehmann, 813, 6. 26. Wenn man die seyten zu hoch ziehet (spannt), so zerspringet sie. – Tappius, 205a; Lehmann, 934, 18; Lehmann, II, 831, 82; Simrock, 8681; Eiselein, 537; Sailer, 274; Felner, 83; Körte, 5165; Braun, I, 3695; Dove, 997. Frz.: Par trop tirer, la corde rompt. (Masson, 294.) Lat.: Funem abrumpere nimium tenendo. (Erasm., 636; Hauer, L2; Philippi, I, 165; Tappius, 205a.) Poln.: I koń nad siłę nieskoczy. – Tak trzeba rzemień cią gnąć jako by się niezer wał. (Masson, 294.) 27. Wenn man Eine Saite aufzieht, muss man mehr aufziehen. 28. Wer die Saiten zu hoch will zwingen, dem können sie leicht zerspringen. – Chaos, 574. Wer übertriebene Anforderungen macht, erhält oder erreicht gar nichts. It.: Chi troppo tira la corda, la stroppa. – Chi troppo tira l'arco, lo spezza. 29. Wer goldene Saiten streicht, findet überall Tänzer. Die Bulgaren sagen: Wer auf einer goldener. Gadulka geigt, der findet willige Tänzer. In Moskau: Wer auf einer goldenen Harfe klimpert, wird tausend Zuhörer haben, die sein Spiel preisen. (Altmann V.) Die Sicilier: Geld macht die Blinden singen. Die Basken: Für den Pfennig tanzt der Hund. (Reinsberg II, 108.) 30. Zu hoch gespannte Saiten reissen gern. – Blum, 723; Dove, 251 u. 552. »Du spannest allzuhoch, die Saiten müssen springen.« (Gryphius, Räzelweisheit.) Holl.: Die de snaar te sterk aandreivt, breekt haar. (Harrebomée, II, 278a.) 31. A wielss gor uf linde Saiten geschmeert hon. – Robinson, 223. 32. Alle Saiten anspannen. Alle Mittel anwenden, um seinen Zweck zu erreichen. Frz.: Employer le vert et le sec. – Il y va à rames et à voiles. (Lendroy, 1557.) Holl.: Al de snaren van de viool spannen. (Harrebomée, II, 278a.) 33. Andere Saiten aufziehen. – Chaos, 561; Eiselein, 537; Parömiakon, 859. Andere, mildere oder ernstere Mittel anwenden, Massregeln ergreifen. Unter der Ueberschrift Zeitsprichwörter findet sich in der Abendzeitung (Dresden 1830, Nr. 260-262) eine dramatische Behandlung dieser Redensart »Die drei Farben, oder andere Saiten aufzuziehen.« Frz.: Changer de batterie. – Changer de ton. (Kritzinger, 121a.) – Changer de gamme. (Lendroy, 306.) – Mettre de l'eau dans son vin. (Starschedel, 156.) Holl.: Hij strijkt eene andere snaar aan. (Harrebomée, II, 278a.) 34. Auf der letzten Saite spielen. Es geht zu Ende mit Vermögen oder Leben. Frz.: Il joue de son reste. (Lendroy, 1311.) 35. Der hat gute Saten aufzogen. (Niederösterreich.) Hat nachgegeben, seine Ansprüche, Forderungen, Sprache gemässigt. 36. Die letzte Saite zerreissen. 37. Die Saite darf man nicht anschlagen. Diese Angelegenheit darf man nicht berühren. 38. Die Saiten sind zersprungen. – Parömiakon, 1366. 39. Die Saiten zu hoch spannen. – Parömiakon, 2753. Mit seinen Forderungen zu weit gehen. Mit zu grosser Schärfe auf sein Recht dringen. n.: At forspende buen. – Begynde sangen alt for høgt. – Forstemme strængene. (Prov. dan., 185.) 40. Die unrechte Saite berühren. – Eiselein, 537. 41. Eine Saite berühren. – Eiselein, 537. 42. Einem die Saite spannen. – Körte, 5156a. 43. Er kann blos auf Einer Saite geigen. – Gotthelf, Käthi, II, 72. 44. Er spannt die Saiten (hoch). – Braun, I, 3696. Holl.: Hij spant de snaren. (Harrebomée, II, 278a.) 45. Etwas auf gelinde Saiten schmieren. Mit ist diese Redensart nur in folgender Verbindung begegnet: Einer breslauer Kräuterin, welcher die Magd den Dienst in übermüthiger Form gekündigt hat, sagt: »Mei latige (mein Lebtage)! su a blutarm Mensch darf a sou reden, se wil's goar uf linde Seten geschmîrt hoan.« (Keller, 166b.) 46. Gelindere Saiten aufziehen. – Lohrengel, II, 300. Frz.: Filer doux. (Lendroy, 628.) – Il baisse la lance. (Kritzinger, 409b.) – Parler d'un ton plus bas. (Kritzinger, 59a.) 47. Gute Seyten auffziehen. – Mathesy, 75a u. 178b. »Gute saiten auffziehen vnd den leuten die ohren krawen.« (Mathesius, Postilla, CCVIIIIb.) 48. Immer auf derselben Saite spielen (fiedeln). Holl.: Hij strijkt altijd op de zelfde snaar. (Harrebomée, II, 278a.) 49. Immer zwei Saiten auf dem Bogen haben. Erasmus gab dem Ammonius folgenden guten Rath, um in der Welt fortzukommen: »Schäme dich keines Mittels, mische dich in alle Geschäfte, stosse jeden zurück, gib kein Quartier, wirf alle aus dem Vortheil, die du herauswerfen kannst, richte deine Freund- und Feindschaft blos nach dem Nutzen ein, den du daraus ziehest; gib nur denjenigen, welche dir weit mehr wiedergeben; sei äusserlich gefällig gegen jedermann in allen Dingen und habe immer zwei Saiten auf deinem Bogen.« (Welt und Zeit, IV, 150.) Molière empfahl diese Grundsätze in seiner komischen Laune ebenfalls: »Mettez vous dans la foule et tranchez du notable, coudoyez un chacun, point du tout de quartier, pressez, poussez, faites le diable, pour vous mettre le premier.« 50. Man hat jhme die Saiten hart gespant. (S. Garn 44.) – Lehmann, 935, 13. 51. Seine Saiten spannen. 52. Spann die saiten nicht zu vast. – Hauer, 110. 53. Vpr olden Saiden trumpêden. – Kantzow, 117. Soviel wie: das alte Lied singen. 54. Ymmerzu auff einer seiten raspen. (S. Liedlein 33.) – Franck, I, 49b; Körte, 5166. Frz.: C'est la chanson de Ricochet. (Moscherosch, 429.) Lat.: Eadem oberrare chorda. (Horaz.) (Binder I, 391; II, 921.)
7435 Zeichen · 246 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Saite

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    1. Die Saite , plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden, in dem zusammen gesetzten Kohlensaite übliches Wort, einen gro…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Saite

    Goethe-Wörterbuch

    Saite 1 dünner, elastischer, über einen Resonanzkörper eines Musikinstrumentes gespannter Strang (meist aus Tierdärmen o…

  3. modern
    Dialekt
    Sait(e)

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB RhWB Sait(e) [Saitə S.; Sait O. Bf. Str. ; Sǽt Barr ; Sæìt K. Z. ] f. 1. Darmsaite, auf Streichinstrumenten. Jetz i…

  4. Sprichwörter
    Saite

    Wander (Sprichwörter)

    Saite 1. Auch die besten Saiten dürfen nicht immer gespannt sein. 2. Auf einer fetten Saite ist nicht gut geigen. – Parö…

  5. Spezial
    Saite

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sai|te f. (-,-n) (von Saiten- und Zupfinstrumenten) corda (-des) f. ▬ gelinde Saite n aufziehen ‹fig› jí cun les bones; …

Verweisungsnetz

30 Knoten, 24 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 5 Kompositum 15 Sackgasse 10

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saite

106 Bildungen · 63 Erstglied · 42 Zweitglied · 1 Ableitungen

saite‑ als Erstglied (30 von 63)

saiteln

RhWB

sait·eln

saiteln, RhWBN PfWB saitern vereinzelt in Rhfrk sEdərə Meis , Kreuzn ; -dəln Saarl-Saarwelling schw.: das Mundwasser ungewollt fliessen lass…

Saitenaufziehen

GWB

saiten·aufziehen

Saitenaufziehen das Aufspannen von Saiten eines Musikinstrumentes GWB 37,214,8 FGA Sulzer,SchöneKünste [G/Merck] Claudia Ristau, Undine Kram…

saitenbändiger

DWB

saiten·baendiger

saitenbändiger , m. dichterisch für einen saitenspieler: dir gleicht der edle Graun, der saitenbändiger, der den eignen gesang der hohen Oly…

saitenbezug

DWB

saiten·bezug

saitenbezug , m. bezug eines instruments mit saiten und gesamtheit der so aufgezogenen saiten; übertragen: wie soll aber der darbende gärtne…

Saitenfabrik

GWB

saiten·fabrik

Saitenfabrik -ck Betrieb zur Herstellung von Musikinstrumentsaiten Um..Volksbelustigungen auf Instrumenten, Instrumentenbau, S-en pp habe ic…

Saitengeld

DRW

saiten·geld

Saitengeld, n. Entlohnung für Musikanten saittengelltt 20 g 1605 Sittard,GMusikWürt. I 33 [Übschr.:] musicanten ... P.B., lautenitzen, an be…

saitengelispel

DWB

saiten·gelispel

saitengelispel , n. leises saitenspiel: willkommen ( freundlicher mond )! ertön' in sanftem saitengelispel. Voss 3, 73 ; ach, begeistrung! m…

saitengetön

DWB

saiten·getoen

saitengetön , n. das tönen einer oder mehrerer saiten: säuselndes saitengetön hebt den ätherischen leib. Schiller 11, 40 .

saitengewebe

DWB

saiten·gewebe

saitengewebe , n. , übertragen: das ganze sympathetische saitengewebe unsrer empfindungen würde in diesem zuruf nachschallen. Herder z. litt…

saitengriff

DWB

saiten·griff

saitengriff , m. das einmalige anschlagen der saiten: mancher, der mit kühnen saitengriffen, feuer in der seele, dich, o tugend, dich, o blu…

saitengrusz

DWB

saitengrusz , m. : ach, der harfner ists; er sinkt nieder an des thurmes fusze, wo es spät herunterblinkt, und beginnt zum saitengrusze. Uhl…

saitengusz

DWB

saitengusz , m. : wie des chaos riesenarm entronnen, aufgejagt vom schöpfungssturm die sonnen funkend fuhren aus der finsternusz, strömt der…

Saitenhalter

Adelung

saiten·halter

Der Saitenhalter , des -s, plur. ut nom. sing. ein Stück an den Violinen, unter welchem die Saiten oben befestiget werden.

saitenharmonie

DWB

saiten·harmonie

saitenharmonie , f. : noch mit liedern ihren busen huben nicht die weichen musen, nie mit saitenharmonie. Schiller 1, 236 .

saiteninstrument

DWB

saiten·instrument

saiteninstrument , n. : hier wurde plötzlich der erzähler von den tönen eines saiteninstruments unterbrochen. Mörike maler Nolten (1877) 2, …

saitenklang

DWB

saiten·klang

saitenklang , m. nervorum concentus Stieler 982 : begonnen hab ich einen festgesang zum saitenklang. Uhland 200 . unverbunden: Galbino. ach,…

Saitenklingen

Campe

saiten·klingen

Das Saitenklingen , — s , o. Mz . das Klingen der Saiten, der Saitenklang, das Saitenspiel. Gott will durch Singen Und Saitenklingen Nicht n…

saitenkratzer

DWB

saiten·kratzer

saitenkratzer , m. ein schlechter saitenspieler: zehntausend gegen eins, er wird nur ein elender saitenkratzer werden wie ich. Göthe 36, 124…

Saitenkundig

Campe

saiten·kundig

◬ Saitenkundig , — er, — ste , adj . u. adv . der Saiten, des Saitenspieles kundig. »So wußte — der saitenkundige Timotheus die Seele mächti…

saitenkunst

DWB

saiten·kunst

saitenkunst , f. die fertigkeit, auf den saiten zu spielen, musica Stieler 1010 : hat Orfeus durch die saitenkunst sein weib ausz Plutons re…

saitenmaulig

PfWB

saiten·maulig

saiten-maulig Adj. : ' mit speicheltriefendem Mund ', säädemaulich [ ZW-Marthh ]; vgl. PfWB Saite 3, PfWB Saitermaul , PfWB saitern .

Saitenmesser

Meyers

saiten·messer

Saitenmesser ( Chordometer ), einfaches Instrument zur Messung der Saitendicke in Gestalt eines Zirkels mit beweglichen Schenkeln, zwischen …

saitenreich

DWB

saiten·reich

saitenreich , adj. , mit vielen saiten: zur saitenreichen leier hiesz die muse die götter und der göttersöhne thaten, die sieger in den kämp…

saite als Zweitglied (30 von 42)

Aliquotsaite

LDWB2

aliquot·saite

Ali|quot|sai|te f. (-,-n) ‹mus› (Resonanzsaite) corda de ressonanza f. , corda de vibraziun f.

amesaite

LDWB1

ame·saite

amesaite [a·mẹ·sa·ị·te] adv. dazwischen, zwischendrin, mittendrin, mittendrein ( → LDWB1 amezite) . ▬ ester amesaite dazwischen sein .

Baßgeigensaite

Campe

bassgeige·n·saite

Die Baßgeigensaite , Mz. die — n, dicke und meist mit feinem Draht übersponnene Saiten, wie sie auf den Baßgeigen gebraucht werden.

Bordunsaite

LDWB2

bordun·saite

Bor|dun|sai|te f. (-,-n) ‹mus› (bei Saiteninstrument) corda de bordun f.

drahtsaite

DWB

draht·saite

drahtsaite , franz. corde métallique, im gegensatz zu darmsaite Stieler 1671 .

freudensaite

DWB

freude·n·saite

freudensaite , f. fides resonans laete. Stieler 1671 : dasz von weiten freudensaiten man kann hören dich, o meinen heiland, ehren. geistl. l…

geigensaite

DWB

geigen·saite

geigensaite , f. fides pandurae Stieler 1671 ; der saitenwurm, rund, dünn und weisz wie die kleinsten geigensaiten. Popowitsch versuch 492 .

gesaite

DWB

gesaite , n. , coll. zu saite, das saitenspiel, bildlich: waren das handgriffe, die aus dem zarten gesaite ihrer seele einen ton hervorbring…

gesangsaite

DWB

gesang·saite

gesangsaite , f. die klarlautende saite auf einem instrument, franz. chanterelle Frisch 2, 149 a , Frischlin nomencl. cap. 90 zählt sie unte…

grundsaite

DWB

grund·saite

-saite : die dritte laute ... hat aber keine basz- oder grundsaite Harsdörfer frauenz. gesprächsp. 8, 83 ;

harfensaite

DWB

harfen·saite

harfensaite , f. draht- oder umsponnene darmsaite für die harfe. Jacobsson 2, 214 b .

Klaviersaite

Campe

klavier·saite

Die Klaviersaite , Mz. die — n , Drahtsaiten, wie sie für die Klaviere gebraucht werden; zum Unterschiede von den Geigensaiten 

kohlsaite

DWB

kohl·saite

kohlsaite , f. im forst- und hüttenwesen, groszer korbwagen auf dem die kohlen von der kohlstätte vor die hammerwerke geführt werden, mit be…

paukensaite

DWB

pauken·saite

paukensaite , f. chorda tympani, ein feiner, durch die paukenhöhle des ohres zu den organen am boden der mundhöhle laufender nervenfaden. Me…

quartsaite

DWB

quart·saite

quartsaite , f. παρανήτη ( nämlich χορδή ) Stieler 1670 .

quieksaite

DWB

quiek·saite

quieksaite , f. , quicksaite, die feinste saite an saiteninstrumenten Jacobsson 3, 335 b .

quintsaite

DWB

quint·saite

quintsaite , f. was quinte 2, fidicula Dief. nov. gl. 173 b . Stieler 1670 . Ludwig 1442 : und unter der quintsaiten steet 5, wie du es dann…

Resonanzsaite

LDWB2

resonanz·saite

Re|so|nanz|sai|te f. (-,-n) ‹mus› (mitschwingende Saite) corda de ressonanza f. 2 corda de vibraziun f.

Schaf(s)saite

PfWB

schaf·s·saite

Schaf(s)-saite f. : 'aus Schafdärmen gedrehte Saite für Musikinstrumente, auch als Treibriemen für Spinnräder verwendet', - sait, -saire [ K…

seelensaite

DWB

seelen·saite

seelensaite , f. : schon selbst mit sich in innerm streit trat Ghenkis enkel nun heran, und sprach ... was edelmuth bei solchen scenen spric…

silbersaite

DWB

silber·saite

silbersaite , f. saite von silberdraht und silberhell tönende saite. Campe : laszt von des schöpfers milde nur die sanften silbersaiten töne…

Singesaite

Campe

singe·saite

○ Die Singesaite , Mz. — n , eine singende, hell tönende Saite, besonders die feinste Saite auf einer Geige (Chanterelle ).

singsaite

DWB

sing·saite

singsaite , f. , neubildung bei Campe ; singesaite, ' eine singende, hell tönende saite, besonders die feinste saite auf einer geige ( chant…

stahlsaite

DWB

stahl·saite

stahlsaite , f. saite von stahldraht. Campe, besonders als klaviersaite, vgl. Karmarsch-Heeren 3 2, 650.

Ableitungen von saite (1 von 1)

gesaite

DWB

gesaite , n. , coll. zu saite, das saitenspiel, bildlich: waren das handgriffe, die aus dem zarten gesaite ihrer seele einen ton hervorbring…