Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
ruscheln
ruscheln
rascheln Vb. ‘ein Geräusch von sich geben’ (von bewegtem Laub, Papier, von kleinen, huschenden Tieren). Das nur im Dt. auftretende, im 17. Jh. aus dem Omd. in die Literatursprache eindringende Verb ist eine Iterativbildung zu gleichbed. mundartlichem (schles.) raschen und wie dieses lautnachahmenden Ursprungs. Ebenso die seit dem 19. Jh. mundartlich bezeugten Nebenformen rischeln Vb. nordd. in der Verbindung rischeln und rascheln, ruschen Vb. ‘sich mit Geräusch bewegen, überhastete Bewegungen machen’, ruscheln Vb. ‘sich mit Geräusch, sich unruhig bewegen, übereilt, unachtsam handeln, oberflächlich arbeiten’, verruscheln Vb. nordd. omd. ‘in Unordnung bringen, unauffindbar verlegen, verwühlen, verspielen’.