Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rülz m.
rülz , m. ructus, ein schallnachahmendes wort von gleicher bedeutung wie DWB rülp und DWB rülps , vgl. das. es gehört vorwiegend der ältern sprache an, findet sich bereits mhd. und ist im 15.—17. jahrh. sehr verbreitet, während jetzt rülps gewöhnlicher ist. der plur. ist stets schwach die rülzen; im sing. findet sich der rülze vereinzelt bei Luther neben gewöhnlichem rülz, und nur in übertragener bedeutung: der rültze kan kein ander liedlin mehr. Luther 3, 75 a ( vorher auf derselben seite: hie kompt Peter Rültz abermals mit seinem taratantara daher); kein rülze ist jetzt so grob, wenn ihm etw…