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Rezépt

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Rezépt

Bd. 16, Sp. 857
Rezépt (lat.), eine Vorschrift zur Bereitung zusammengesetzter Mittel zum häuslichen Gebrauch oder zu technischen Zwecken, speziell die schriftliche, vom Arzt dem Apotheker gegebene Anweisung zur Bereitung einer Arznei, wird in Deutschland in der Regel in lateinischer, anderwärts, z. B. in Frankreich, in der Landessprache verfaßt. Für häufig vorkommende, haltbare, daher vorrätig zu haltende Zusammensetzungen geben die Landespharmakopöen Formeln, die im Gegensatz zu den vom Arzt besonders vorgeschriebenen oder Magistralformeln offizinelle heißen. Den Inbegriff der bei Abfassung der Rezepte zu befolgenden Regeln gibt die Rezeptierkunst. Diese Regeln sind formelle, welche die äußere Form des Rezepts (Terminologie, Abkürzungen, Verhalten bei Dosen, die größer sind als die vorgeschriebenen Maximaldosen etc.) betreffen und genau einzuhalten sind, da das R. unter Umständen zu einem gerichtlichen Dokument werden kann, und materielle, welche eine der möglichen Formen angeben, in denen Arzneistoffe je nach dem damit beabsichtigten Zweck verordnet werden. Das R. trägt am Kopf Ort und Datum und beginnt mit der Abkürzung Rp. oder Rec. für recipe, nimm, dann folgen die Arzneistoffe mit den Angaben der Menge in Gramm, dann die Angabe, was aus diesen Stoffen gemacht werden soll (z. B. fiant pilulae) oder nur M. D. S. für misce, detur signetur, mische, gib, signiere, und zum Schluß der Name des Patienten, die Verordnung, wie die Arznei genommen werden soll, und der Name des Arztes. Literatur s. Arzneimittel.
1524 Zeichen · 20 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    rezeptn.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    rezept , n. arzneiformel, vorschrift; in die allgemeine sprache seit dem 15. jahrh. aus dem latein der apotheker übergeg…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Rezept

    Goethe-Wörterbuch

    Rezept meist -c- a ärztliche Verordnung, Arzneimittelverschreibung, auch: Rezeptur (in Überschneidung mit Bed c) Hrn. Ho…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rezépt

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Rezépt (lat.), eine Vorschrift zur Bereitung zusammengesetzter Mittel zum häuslichen Gebrauch oder zu technischen Zwecke…

  4. modern
    Dialekt
    Rezëpt

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Rezëpt [Rètsæpt Str. ; Retsapt K. ; Rètsapt Hf. ] n. Rezept, ärztliche Verordnung: ei ne m e R. v e rschriwe n . Ich mac…

  5. Spezial
    Rezept

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Re|zept n. (-[e]s,-e) 1 (Verordnung) rezeta (-tes) f. 2 ‹med› (Arzneimittel) rezeta (-tes) f. 3 ‹fig› (Mittel) rezeta (-…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rezept

13 Bildungen · 13 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

rezept‑ als Erstglied (13 von 13)

Rezeptakel

GWB

Rezeptakel ‘Receptacel’ od ‘Receptakel’ botan: der den Samen aufnehmende Blütenstands- od Fruchtboden (als vergrößerter Teil der Blütenachse…

rezeptbuch

DWB

rezept·buch

rezeptbuch , n. buch welches rezepte enthält oder vorschriften für die anfertigung solcher gibt: er ( der arzt ) fragt den puls; und da er i…

rezeptgemäß

GWB

rezept·gemaess

rezeptgemäß -c- hier für: nach Anleitung, entspr Instruktion Auf Keill folgte Desaguliers, der von ihm, seinem Meister, die Fertigkeit Newto…

Rezeptībel

Meyers

rezept·ibel

Rezeptībel (lat.), aufnehmbar; Rezeptibilität , Fähigkeit, etwas aufzunehmen, Empfänglichkeit.

rezeptieren

Pfeifer_etym

rezept·ieren

Rezept n. ‘Anweisung zur Herstellung bzw. Abgabe eines Medikaments’, auch ‘Medikament’ (bis 17. Jh.), frühnhd. recept (15. Jh.), entlehnt au…

Rezeption

Pfeifer_etym

rezept·ion

Rezept n. ‘Anweisung zur Herstellung bzw. Abgabe eines Medikaments’, auch ‘Medikament’ (bis 17. Jh.), frühnhd. recept (15. Jh.), entlehnt au…

Rezeptionsgeld

GWB

rezeption·s·geld

Rezeptionsgeld -c- Aufnahmegebühr; evtl auch für Mitgliedsbeitrag; nur im Pl ob er [ Bergrat Lenz ] gleich von den ordentlichen Mitgliedern …

rezeptiv

Pfeifer_etym

Rezept n. ‘Anweisung zur Herstellung bzw. Abgabe eines Medikaments’, auch ‘Medikament’ (bis 17. Jh.), frühnhd. recept (15. Jh.), entlehnt au…

Rezeptivität

Meyers

Rezeptivität (lat.), s. Empfänglichkeit .

Rezéptor

Meyers

Rezéptor (lat.), Einnehmer, besonders von Steuern; in der Maschinenlehre soviel wie kraftausnehmender Teil, s. Maschine , S. 380; s. auch Im…

Rezeptur

Pfeifer_etym

Rezept n. ‘Anweisung zur Herstellung bzw. Abgabe eines Medikaments’, auch ‘Medikament’ (bis 17. Jh.), frühnhd. recept (15. Jh.), entlehnt au…