Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
reidel m.
reidel , m. knüppel u. ähnl., daneben reitel , nhd. nur in der älteren sprache und mundartlich erhalten, als solches von Adelung und Campe unter reitel aufgeführt; daneben bei Adelung rödel, rattelschait, rädel; redel Campe ; hess. Vilmar 321 , waldeckisch Curtze 494 a , bair. raidel Schmeller 2, 53 ; mnd. wredel, wreidel, mhd. reitel, s. reiden und Wiegand 2, 461 . die ursprüngliche, dem stammverb am nächsten stehende bedeutung ist drehknüppel, knebelholz zum festschnüren; reitel ein packstock. Jacobsson, vgl. reideln. dann knüppel, stange überhaupt: und er moicht den dar zcu hauwen sibben gr…