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Rabbel

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Rabbel

Bd. 7, Sp. 5
Rabbel, Räbbel -əl, Pl. -ələ, –əlts f.: verächtl. 1. Klatschbase, die von Haus zu Haus klatschen geht, u. zwar -ab- wie oben u. Sieg-Sieglar; -ab- u. -ęb- MGladb; -ę- Heinsb (das Zeitw. -a-), Klev, Emmerich (schnippiges Mädchen). Alde R., halt owen Räbbel! Klev. — 2.a. -ab- wildes, ausgelassenes Mädchen MGladb, Kemp, Sieg-Ägid. — b. -ęb- ein Kind, das immer fort will, es nicht auf dem Schosse aushält, übermässig beweglich ist; du klen R.! Malm-Bütgenb Nidrum.
473 Zeichen · 17 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Rabbel

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Rabbel, Räbbel -əl, Pl. -ələ, –əlts f.: verächtl. 1. Klatschbase, die von Haus zu Haus klatschen geht, u. zwar -ab- wie …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rabbel

25 Bildungen · 22 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von rabbel 2 Komponenten

rab+bel

rabbel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

rabbel‑ als Erstglied (22 von 22)

rabbeldorr

LothWB

rabbel·dorr

rabbel-dorr adj. Bo. rappeldürr, sehr dürr od. mager. — els. 2, 710 ; hess. 80 u. baier. 2, 129 rappeldürr s. rapple n .

Rabbelei

Campe

Х Die Rabbelei , Mz. — en , das Rabbeln; ohne Mehrzahl, wie auch mit schneller Zunge vorgebrachtes unüberlegtes Geschwätz.

rabbelen

WWB

rab·belen

rabbelen V. [verstr.] 1. viel und schnell, undeutlich, unüberlegt, unbesonnen reden. — 2.1. zupfen. — 2.2. Strick und Häkelsachen aufziehen …

Rabbeler

Campe

Х Der Rabbeler , — s, Mz . gl. ein unüberlegter Schwätzer.

Rabbelfat

WWB

rabbel·fat

Rabbel-fat n. unbedachtsames, unordentliches Mädchen (Lippe Frommann ).

rabbelich

LothWB

rabbel·ich

rabbelich [ràbəleχ D. Si. ] adj. was leicht klappert, weil schlecht befestigt: eng r. Kescht eine klapperige Kiste. — lux. 348 ebenso.

rabbelig

RhWB

rabbelig Adj.: 1. -ab-, –ę- schwatzhaft Verbr. wie rabbeln u. Eusk-Stdt . — 2. ausgelassen, wild Kemp-SHubert .

Rabbel II

LothWB

Rabbel II [ràbəl Si. ] f. 1. altes, abgenutztes Gerät. — 2. leichtsinniges Frauenzimmer. — lux. 348 ebenso.

Rabbelkopp

LothWB

rabbel·kopp

Rabbel-kopp [ràbəlkòp, Pl. –kèp Bo. ] m. Starrkopf; eigensinniger, störrischer Mensch. — els. 1, 461 u. Gr. Wtb. 8, 117 Rappelkopf.

Rabbelmaul

RhWB

rabbel·maul

Rabbel-maul -ębəlmul Klev n.: Person, die gedankenlos schnell u. viel schwatzt.

rabbeln I

RhWB

rabbeln I = rappeln (s. d.).

rabbeln II

RhWB

rabbeln II, räbbeln das Wort, ndl., mndl., nd. rabbelen, mengl. to rabble, nord. rabbla entsprechend, ist verbr. im NLRip, SNfrk, Klevld (zu…

rabbelsch

RhWB

rabbel·sch

rabbelsch rabəlts  Geld , Emmerich Adj.: ausgelassen, wild.

Rabbeltasche

Campe

rabbel·tasche

† Die Rabbeltasche , Mz. — n , in Holstein, die Plaudertasche, eine plauderhafte Person.

rabbel als Zweitglied (1 von 1)

gribbelgrabbel

DWB

gribbelgrabbel , vorwiegend nd. klangwort, als f., seltener n. gebraucht in der wendung: ( geldstücke, nüsse u. dgl. ) in de gr. smiten, so …

Ableitungen von rabbel (2 von 2)

Gerabbel

WWB

Ge-rabbel n. Geschwätz ( Wal Bh).

rabbele

SHW

rabbele Band 4, Spalte 1165-1166