Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
platsch
platsch
pflatsch, platsch, flatsch, Interjektion ‘plumps’, lautmalend für ein schallendes, klatschendes Geräusch (16. Jh., wohl älter); in der Doppelung (mit Sekundärablaut) plitsch-platsch. Platsch m., Flatsch(en) m., Flatsche f. ‘das Hingeklatschte, großer Fleck, (feuchter) Haufen, Klumpen, Kuhfladen, Schlag, Ohrfeige’ (17. Jh.). platschen, plätschen, flatschen Vb. ‘klatschend fallen, klatschend schlagen, im Wasser um sich schlagen, regnen, ohrfeigen’, mhd. blesten, bletschen, frühnhd. platsen (15. Jh.). Vgl. auch nl. plassen, älter plasschen ‘im Wasser rühren’, mnd. plasken ‘plätschern’ und s. platzen sowie nahestehendes patschen. Dazu das Iterativum plätschern Vb. ‘mit gleichmäßig klatschendem Geräusch fließen (besonders von Bächen), leicht im Wasser herumschlagen, das Wasser mit leichtem Geräusch bewegen, niederfallen (vom Regen)’ (17. Jh.). platschnaß Adj. ‘völlig durchnäßt’ (Schiller).