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Paër

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Paër

Bd. 15, Sp. 304
Paër, Ferdinando, Komponist, geb. 1. Juni 1771 in Parma, gest. 3. Mai 1839 in Paris, Schüler des Violinisten Ghiretti in Parma, trat bereits 1789 und 1790 mit Erfolg als Komponist komischer Opern auf (»In pretendenti burlati«) und erlangte schnell in Italien Berühmtheit. 1797 wurde seine Gattin, die Sängerin Riccardi, nach Wien engagiert, wo er nun seinen Wohnsitz aufschlug und 1801 seine Oper »Camillo« zur Ausführung brachte. 1802 wurde er als Nachfolger Naumanns Hofkapellmeister in Dresden; dort schrieb er die ebenfalls zu großer Beliebtheit gelangte Oper »Sargino« (1803) und »Leonora« (1805, im Stoff mit Beethovens »Fidelio« identisch). 1806 nahm Napoleon P. als seinen Kapellmeister mit sich nach Warschau und Paris, wo er bis zum Auftreten Rossinis die italienische Oper allein beherrschte. 1831 wurde er zum Mitglied der Akademie erwählt, und im folgenden Jahr übertrug ihm Ludwig Philipp die Leitung seiner Kapelle. Der Stil der Opern Paërs (im ganzen 43) ist durchaus der italienische der Paesiello und Cimarosa. Seine sonstigen Werke (zwei Oratorien, eine Passion, einige Orchester- und Kammermusikwerke) sind ohne Bedeutung.
1152 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    pärm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    pär , peer , m. = franz. pair, enpl. peer: ich bin, wie er ... ein pär des reichs, und fordre hier mein recht. Wieland O…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Paer

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Paer (Paër), Fernando, ital. Operncomponist, geb. 1721 zu Parma, kam 1798 nach Wien als Componist beim Nationaltheater, …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit paer

68 Bildungen · 68 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

paer‑ als Erstglied (30 von 68)

pärchen

DWB

paer·chen

pärchen , n. , deminutiv zu paar ( besonders liebes-, ehe-, tanzpärchen ), vgl. pärlein: dummel dich gut pärchen. Fischart Garg. 88 a ; ein …

päreln

DWB

paer·eln

päreln , pärlen , verb. , bair.-österr. paarweise zusammenstellen ( transitiv und reflexiv ); absolut, mit schnellkügelchen spielen, wobei d…

pären

RhWB

pa·ren

pären -E- schw.: 1. einen p., ohrfeigen; komm hier, dann sa'k (soll ich) ow för de Herrne p.! Klev . — 2. rennen Mörs . — Zu Pär ‘Birne’. — …

Pärhidertchin

LothWB

Pär-hidertchin [pêrhidərtχin Va. ] n. Bachstelze (eigentl. Pferdehüterin, weil die Bachstelze sich beim Pflügen zeigt; ebendeshalb heißt sie…

Pär II

RhWB

Pär II = Pferd (s. d.).

Pär III

RhWB

Pär III -E-, Pl. -rə vereinzelt RRip in MülhRh-Overath f.: verächtl. Hexe, zänkisches, stets keifendes Weib.

pärlagräwlewis

ElsWB

pärlagräwlewis [parlakrawləwís Ruf. ] auf eine ganz besondere Weise, aus der Knabensprache. Ich triff dë n p. — viell. paragraphenweise.

Pǟrlblō¹me

WWB

parl·blome

Pǟrl-blō¹me f. 1. Perlhyazinthe ( Min Wh ). — 2. Traubenhyazinthe (Lippe Oesterh ).

Pǟrle

WWB

Pǟrle f. [verbr.] 1.1. die als Schmuck verwendete Perle. Se läöt de Pädeln van dat Halskierrken dör de Hand glīen ( Stf Ar ). — Ra.: Dao fäö…

pärlein

DWB

paer·lein

pärlein , n. , deminutiv zu paar, wie pärchen: so leihe mir auf ein jährlein das schmucke schmeidige pärlein ( handschuhe ). Uhland (1879) 2…

Pǟrlhō¹n

WWB

parl·hon

Pǟrl-hō¹n n. [ Lüb Min Ravensbg Bek Pad Bür Enr Isl KSauerl] Perlhuhn.

Pǟrlmut

WWB

parl·mut

Pǟrl-mut n. [WMünsterl Rek Bek Dor] Perlmutt. ⟨ ›Peª(r)l‹-, Per - u. Pa(r) - ⟩