Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Ornat
Ornat, m., f.
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inredes ein bischof quam / in den tanz, als ich vernam. / sîn ornât mit zierheit / hête er schône an sich geleitum 1285/90 HeinrFrb. II 20
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we [Konrad Graf zu Wernigerode] ... setten tů ... eweghen wonheyt ...: weme na dissem daghe mer eyn provende gheleghen wert in deme goddeshus tů W., schal gheven ene lodighe mark, unde weme eyn vicarie gheleghen wert ..., schal gheven ene halve lodige mark tů hulpe disses ornates unde cyrodes; unde dat schal gheheten syn capghelt, unde dat schal utgheven de canonik eder de vicarius bynnen den ersten veyr wecken darna, wanne he beleghen is1392 WernigerodeUB. 109 Faksimile
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ir [der Abt] wollet ... mit ewrem ornat zu uns herein komen und uns den ... keiser helffen begeen1438 NürnbChr. II 52 Faksimile
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da was Otto gezirt mit kaiserlicher ornat1487 NürnbChr. III 68 Faksimile
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da den k. may. durch marggraff Joachim als des h. reichs ertzkammerer mit dem key. ornat und habit, wie in solchen fellen gebreuchlich, bekleidet und angethan wordenvor 1549 MagdebChr. II 128
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ornat ... wird genennet der ausserordentliche und kostbare habit, dessen sich kayser und koͤnige bey ihren croͤn- und salbungen, wie auch das meßgewand, oder gestickte ober-kleid, dessen sich die bischoͤffe und priester bey solennen handlungen und haltung des amtes zu bedienen pflegen1740 Zedler 25 Sp. 1965 Faksimile
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auf dem majestätssiegel erscheint die ganze person des kaisers in kaiserlichem ornateum 1795 StaatsRHeilRömR. 45