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Orgel

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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19 in 19 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Orgel

Bd. 15, Sp. 114
Orgel (lat. Organum, franz. Orgue), ein Blasinstrument von gewaltigen Dimensionen, sowohl hinsichtlich ihrer räumlichen Ausdehnung als auch des Tonumfanges mit keinem andern zu vergleichen. Die drei Hauptteile der O. sind: das Pfeifenwerk, der Anblasemechanismus (Bälge, Kanäle, Windkasten, Windladen) und das Regierwerk, d. h. der Mechanismus, der dem Winde den Zugang zu den einzelnen Pfeifen öffnet (Klaviere, Traktur, Registerzüge). Die Pfeifen zerfallen in eine Anzahl Gruppen, Stimmen oder Register genannt, deren jede Pfeifen verschiedener Größe, aber gleicher Konstruktion und Klangfarbe vereinigt, d. h. jedes Register stellt eigentlich ein Blasinstrument dar, da jede Pfeife nur einen Ton gibt und daher so viel Pfeifen wie Tasten erforderlich sind. Die zu derselben Stimme gehörigen Pfeifen sind auch räumlich so aufgestellt, daß sie alle zusammen in Mitwirkung gezogen oder ausgeschlossen werden können und zwar durch die sogen. Registerzüge; das Herausziehen (Anziehen) der rechts und links vom Spieler aus der O. hervorstehenden Registerstangen öffnet dem Winde den Zugang zu den Pfeifen der betreffenden Stimmen so weit, daß es nur noch der Öffnung eines kleinen Ventils durch den Niederdruck der Taste bedarf, um den betreffenden Ton zum Ansprechen zu bringen; das Hineinschieben (Abstoßen) der Registerstange (der ganze Spielraum der Bewegung beträgt etwa einen Zoll) setzt die Stimmen außer Tätigkeit (vgl. Windkasten und Windladen). An neuern Orgeln finden sich noch besondere Vorrichtungen, um eine Anzahl Stimmen gleichzeitig anzuziehen oder abzustoßen (Kollektivzüge). Nicht das ganze Pfeifenwerk einer O. wird aber durch eine Klaviatur regiert, vielmehr hat auch die kleinste O. zwei Manuale (mit den Händen gespielte Klaviaturen) und ein Pedal (Klavier für die Füße); ganz große Orgeln haben bis fünf Manuale und zwei Pedale. Für jede Klaviatur sind besondere Stimmen disponiert; diejenige, welche die meisten und am stärksten intonierten Stimmen enthält, heißt das Hauptmanual. Das Nebenmanual liegt bei zweimanualigen Orgeln über dem Hauptmanual (Oberwerk); bei mehr als zwei Manualen liegt ein Manual unter dem Hauptmanual (Unterwerk), die andern darüber (Oberwerk und darüber das Soloklavier und Echowerk oder Fernwerk). Die Verkoppelung (s. Koppel) mehrerer oder aller Manuale oder des Pedals und des Hauptmanuals ermöglicht aber die Zusammenbenutzung der zu verschiedenen Klavieren gehörigen Stimmen. Die O. ist eines ausdrucksvollen Spieles nicht fähig (vgl. jedoch Harmonium und Crescendo), sondern kann die Tonstärke nur abstufen durch Anziehen oder Abstoßen von Registern oder durch Übergang auf ein andres Manual; das Charakteristische des Orgeltons ist daher starre Ruhe. Man unterscheidet hinsichtlich der Art der Tonerzeugung Labialstimmen (Flötenwerke) u. Zungenstimmen (Schnarrwerke; vgl. Blasinstrumente), hinsichtlich der Tonhöhe, welche die Pfeifen eines Registers geben, Grund- oder Hauptstimmen und Hilfsstimmen. Grundstimmen geben Töne, die der Taste entsprechen (Kernstimmen, Äqualstimmen, Normalstimmen, zu 8 Fuß [8´], vgl. Fußton), oder eine höhere oder tiefere Oktave derselben (Seitenstimmen, Oktavstimmen zu 4´, 2´, 16´, 32´). Die wichtigste Kernstimme ist Prinzipal (s. d.), die älteste Orgelstimme, die vor 1000 Jahren beinahe ebenso konstruiert wurde wie heute. Die Hilfsstimmen (s. d.) geben Obertöne der Kernstimmen; man unterscheidet einfache Hilfsstimmen und gemischte. Sämtliche Hilfsstimmen sind Labialstimmen und haben Prinzipalmensur. Über die Eigentümlichkeiten der Gambenstimmen, Gedackt, Gemshorn, Bordun u. a. vgl. die Sonderartikel. Halbe Stimmen nennt man solche, die nur für eine Hälfte der Klaviatur disponiert sind, wie z. B. Oboe, das nur Diskantstimme ist und durch die Baßstimme Dolcian (Fagott) ergänzt wird. Übergeführte Stimmen sind solche, die im Baß keine eignen Pfeifen haben, sondern die einer andern Stimme benutzen (ohne Zutun des Spielers). Eine O. ohne Pedal und nur mit Labialpfeifen besetzt heißt Positiv, eine nur mit Zungenstimmen Regal. Die äußere Umkleidung der O. heißt Gehäuse, die vordere Fassade, die durch die schönsten Prinzipalpfeifen als Prunkstück geziert wird, Prospekt. Bei manchen Orgeln liegen die Klaviaturen nicht in einer Nische des Orgelgehäuses, sondern ein Stück vor demselben in einem frei stehenden Kasten (Spieltisch). In Kompositionen für O. werden die Pedalnoten mit Ped. (Pedale, pedaliter), die Manualnoten mit Man. (Manuale, manualiter) oder auch mit s. p. (senza pedale) bezeichnet. Tritt neben dem Manual das Pedal mit einer vollkommen selbständig geführten Stimme auf, so schreibt man diese in ein drittes, unter die beiden für das Klavier üblichen gestelltes System (die Pedaltöne werden eine Oktave höher notiert, als sie klingen). Die Registrierung wird vom Komponisten nur selten angegeben, weil die Orgeln hinsichtlich ihrer Register große Verschiedenheiten aufweisen. Werden die sämtlichen Register zugleich benutzt, so nennt man dies das volle Werk (organo pieno); in allen übrigen Fällen jedoch hat die Registrierkunst des Organisten (d. h. dessen Geschmack hinsichtlich des Wechsels unter der Verbindung einzelner Register) endgültig zu entscheiden. Der Ursprung des Instruments reicht ins Altertum zurück; seine Vorfahren sind die Sackpfeife und Panpfeife. Doch finden wir schon wirkliche Orgeln mit Winderzeugung durch Luftpumpen (Bälge) und Komprimierung der Luft durch Druck (Wasser) und Spiel mittels einer Art Klaviatur im 2. Jahrh. v. Chr. Als Erfinder dieser sogen. Wasserorgel (Hydraulis) wird Ktesibios (170 v. Chr.) genannt (beschrieben durch seinen Schüler Hero von Alexandria). In der Folge baute man Orgeln mit und ohne Wasserdruck in Griechenland und Italien, wie gelegentliche Notizen der Schriftsteller seit dem 4. Jahrh. und Reliefs etc. erweisen. Im 9. Jahrh. wurde die O. Schulinstrument in den Klöstern. Jene ältesten Orgeln waren sehr klein und hatten in der Regel nur 8, höchstens 15 Pfeifen (2 Oktaven diatonisch), die genau so konstruiert waren wie die heutigen Prinzipalpfeifen. Doch stand schon um 980 in Winchester eine O. mit 400 Pfeifen und 2 Klavieren, die von zwei Spielern gespielt wurde (jedes Klavier zu 20 Tasten, der Umfang des Guidonischen Monochords, mit 10 Pfeifen für jede Taste, in der Oktave und Doppeloktave mehrfach besetzt). Von Mixturen weiß aber jene Zeit noch nichts. Die Scheidung des Pfeifenwerks in Register scheint im 12. Jahrh. vor sich gegangen zu sein. Die Orgeln des 4.–11. Jahrh. hatten eine leichte Spielart; dagegen wurde nach Einführung einer komplizierten Mechanik, welche die gewaltige Vergrößerung des Instruments bedingte, die Spielart im 13.–14. Jahrh. so schwer, daß die Tasten mit den Fäusten geschlagen oder mit den Ellbogen heruntergestemmt werden mußten. Die Einführung der Zungenpfeifen (Schnarrwerk) erfolgte im 15. Jahrh., die Erfindung des Pedals zu Anfang des 14. Jahrh. Verbesserungen der Traktur durch zweckmäßige Hebelvorrichtungen erleichterten bereits im 16. Jahrh. die Spielart der Orgeln so weit, daß die Entwickelung eines kunstmäßigen virtuosen Spiels möglich wurde. Doch blieb immerhin noch ein ziemlich starker Widerstand zu überwinden, bis der englische Orgelbauer Becker 1832 den pneumatischen Hebel erfand. 1842 erfand Walcker in Ludwigsburg die Kegellade, und schließlich wurde die Spielart so leicht, daß sie mit der des Klaviers rivalisiert durch die Anordnung von Röhrenpneumatik (Henry Willis 1867) und Elektromagnetismus (Barker 1867). Beide beruhen auf derselben Idee, nämlich der Ersetzung der vielen Hebelvorrichtungen der ältern Mechanik durch eine direkte Verbindung der Taste mit den Spielventilen, die dem Winde den Zutritt zu den Pfeifen öffnen und zwar durch Auslösung von Federkräften, so daß der Spieler selbst beim Spiel mit vollem Werke für den Niederdruck der Tasten auch nicht den kleinsten Widerstand zu überwinden hat. Die für den Hausgebrauch früher gebauten kleinen Orgeln hatten entweder nur ein paar Labialstimmen (Positiv) oder ein paar Zungenstimmen (Regal); dieselben wurden im 19. Jahrh. durch das Harmonium (s. d.) ersetzt. Die sogen. amerikanischen Orgeln sind Harmoniums, die statt durch Ausstoßen verdichteter Luft vielmehr durch Einsaugen (Auspumpen) die Zungen zur Ansprache bringen, die Erfindung eines Arbeiters der Harmoniumfabrik von Alexandre in Paris um 1835, seit 1846 durch die Firma Jakob Estey u. Cie. bekannter geworden (Estey- oder Cottage-Orgeln). Über die jahrhundertelang übliche eigentümliche Notenschrift für die O. vgl. Tabulatur. Berühmte Orgelbauer älterer und neuerer Zeit sind: Esaias Compenius in Braunschweig (16. Jahrh.), Arp. Schnitker in Hamburg, Zacharias Hildebrand, die Gebrüder Trampeli in Sachsen, die Silbermann, Hering, Krismann, Gasparini, Daublaine-Callinet und Cavaillé-Coll in Paris, Schulze in Paulinzelle, Buchholz in Berlin, Merklin und Schütze in Brüssel und Paris; in Deutschland gegenwärtig: Ladegast in Weißenfels, Walcker in Ludwigsburg, Sauer in Frankfurt a. O., Weigle in Stuttgart. Zu den hervorragendsten Orgelspielern gehörten im 14. Jahrh. Fr. Landino; im 15. Bernard der Deutsche in Venedig, Paul Hofhaimer, Konrad Paumann, Arnold Schlick, Jakob Paix und A. Squarcialupo; im 16. Claud. Merulo, Andrea und Giovanni Gabrieli und Cabezon; im 17. Frescobaldi, Froberger, Sweelinck, Georg Muffat, D. Buxtehude, Pachelbel, Reinken, Schein, Scheide mann, Scheidt; im 18. die Familien Couperin u. Bach, Händel, Marchand, Schröter, Türck, Kittel, Knecht, Rinck, Vogler, Buttstedt, Homilius; endlich im 19. Jahrh. Vierling, Séjan, Serassi, Bastiaans, Adams, K. F. Becker, D. H. Engel, Herzog, Hesse, Mendelssohn, Ritter, Schellenberg, Joh. Schneider, Töpfer, der blinde K. Grothe, A. G. Fischer, G. Merkel, Best, Thiele, Faißt, Haupt, Volckmar, Guilmant u. a. Viele der Genannten zeichneten sich zugleich im Fach der Komposition für O. aus. Empfehlenswerte Orgelschulen lieferten: Knecht (Leipz. 1795), Schneider (Halberst. 1829–30), Ritter (8. Aufl., Leipz. 1877, 3 Tle.), Kothe (9. Aufl., Bresl. 1903), Volckmar, Frankenberger, Brähmig, F. Zimmer, Lemmens (für katholische Organisten), Schütze, Homeyer etc. Vgl. Bedos de Celles, L'art du facteur d'orgues (1766–78, 4 Bde.; Bd. 4, eine Geschichte der O. enthaltend, deutsch von Vollbeding, Berl. 1793; neu bearbeitet von Hamel 1849, mit Ergänzungen von J. Guédon, Par. 1903); Töpfer, Theorie und Praxis des Orgelbaues (2. Aufl. von Allihn, Weim. 1888); Hopkins, The organ, its history and construction (Lond. 1855); Seidel, Die O. und ihr Bau (4. Aufl., Leipz. 1887); Wangemann, Die O., ihre Geschichte und ihr Bau (3. Aufl., das. 1887); Locher, Die Orgelregister (3. Aufl., Bern 1904); Rietschel, Die Aufgabe der O. im Gottesdienste geschichtlich dargelegt (Leipz. 1892); Kothe und Forchhammer, Führer durch die gesamte Orgelliteratur (das. 1890–95, 2 Tle.); Ritter, Zur Geschichte des Orgelspiels im 14.–18. Jahrhundert (das. 1884, 2 Bde.); C. F. A. Williams, Story of the organ (Lond. 1903); Degering, Die O., ihre Erfindung und ihre Geschichte bis zur Karolingerzeit (Münst. 1905). Gemeinverständliche kürzere Schriften von E. F. Richter (4. Aufl., Leipz. 1896), F. L. Schubert (3. Aufl., das. 1898), Kothe (6. Aufl., Leobschütz 1904), Zimmer (2. Aufl., Quedlinb. 1896), H. Riemann (2. Aufl., Leipz. 1901), Dienel (Berl. 1891), L. Hartmann (2. Aufl., Leipz. 1904), H. Schmidt (Münch. 1904); »Urania«, Zeitschrift für Orgelbau und Orgelspiel (Erfurt, seit 1844, hrsg. von Gottschalg); »Zeitschrift für Orgel- und Harmoniumbau« (Graz, seit 1903).
11545 Zeichen · 221 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    orgelswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    orgel swf. dasselbe. vgl. Graff 1, 468. organum orgel voc. o. 28,2. orgiln organa Petrus paczc. hs. 136, 2. organa orgel…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    orgelM., F., N.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    orgel , M., F., N. nhd. Orgel Hw.: s. organ; vgl. mhd. orgel, orgele, mnl. orgele Q.: Dief. u. a., Schlömer V. 445 (1584…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Orgel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Orgel , plur. die -n, Diminut. das Orgelchen, ein musikalisches aus vielen Pfeifen zusammen gesetztes Instrument, we…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Orgel

    Goethe-Wörterbuch

    Orgel 1 (fest installiertes, kirchliches) Musikinstrument; auch als akust Effekt auf dem Theater; gelegentl in bildkünst…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Orgel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Orgel (organum) , musikalisches Instrument, besteht aus verschiedenartigen hölzernen u. zinnernen Pfeifen , deren Länge …

  6. modern
    Dialekt
    Orgelf.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Orgel [òrgəl Falk. Ri. Rom. Hom. ; sonst fast allg. òrjəl; óərdəl Bo. ] f. Orgel: d’ O. geht die Orgel wird gespielt Ri.…

  7. Sprichwörter
    Orgel

    Wander (Sprichwörter)

    Orgel 1. Die Orgel pfeift nicht, wenn nicht jemand bläst (oder: tönt nicht ohne fremden Wind). – Parömiakon, 1003. 2. Di…

  8. Spezial
    Orgel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Or|gel f. (-,-n) ‹mus› orghe (orghi) m. ▬ Orgel spielen soné i orghi.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit orgel

221 Bildungen · 210 Erstglied · 9 Zweitglied · 2 Ableitungen

orgel‑ als Erstglied (30 von 210)

Orgel(en)wërch

Idiotikon

Orgel(en)wërch Band 16, Spalte 1191 Orgel(en)wërch 16,1191

Orgelbank

SHW

Orgel-bank Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelbauer

SHW

Orgel-bauer Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelbock

SHW

Orgel-bock Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelhannes

SHW

Orgel-hannes Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelkasten

SHW

Orgel-kasten Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelmann

SHW

Orgel-mann Band 4, Spalte 1103-1104

Orgelofen

SHW

Orgel-ofen Band 4, Spalte 1105-1106

Orgelpfeife

SHW

Orgel-pfeife Band 4, Spalte 1105-1106

Orgelschule

SHW

Orgel-schule Band 4, Spalte 1105-1106

Orgeltreter

SHW

Orgel-treter Band 4, Spalte 1105-1106

Orgelacker

PfWB

orgel·acker

Orgel-acker m. : FlN, Pl. amtl. Orgeläcker [ LU-Opp ]. Nutzung als Besoldung des Organisten. —

orgelbalg

DWB

orgel·balg

orgelbalg , m. blasbalg einer orgel, follis organi pneumatici Stieler 85 .

orgelbank

DWB

orgel·bank

orgelbank , f. die bank vor der orgel, auf welcher der organist sitzt Campe. vgl. orgelstuhl .

orgelbasz

DWB

orgelbasz , m. die basztöne der orgel: es erinnert mich lebhaft an die gewalt einer himmlischen stimme in Venedig, die durchaus solo, vom bl…

orgelbau

DWB

orgel·bau

orgelbau , m. das bauen einer orgel: er verdiente bei dem orgelbau ein schön stück geld. Felsenb. 2, 341, vgl. 461.

orgelbauer

DWB

orgel·bauer

orgelbauer , m. was orgelmacher Ludwig teutsch - engl. wb. 1368 . Felsenb. 2, 341. 360 f.

orgelblēser

KöblerMnd

orgelblēser , M. Vw.: s. orgelblēsære*

orgelblēsære

KöblerMnd

orgelblēsære , M. nhd. „Orgelbläser“, Organist, Orgelspieler Q.: Werd. Urb. B 709 E.: s. orgel, blēsære L.: MndHwb 3=2, 1174 (orgelblêser)

Orgelbock

PfWB

orgel·bock

Orgel-bock m. : = Orgelbank , -bock [ PS-Erfw ]. Südhess. IV 1104 . —

orgelbraus

DWB

orgel·braus

orgelbraus , m. : mettenklang und orgelbraus. Freiligrath (1870) 2, 71 .

orgelbûwer

MNWB

orgel·buwer

*° orgelbûwer , m. : Orgelbauer, dēme o. tô velwarke und lindenholt unde tô behôf der tērunc (1594; Zs. Schl.-H. Gesch. 27, 306).

orgel als Zweitglied (9 von 9)

sorgel

KöblerMnd

*sorgel , Sb. nhd. Sorge? Hw.: s. sorgelbant E.: s. sorge?

Drehorgel

RDWB1

Drehorgel f шарманка

G(e)worgel

Idiotikon

G(e)worgel Band 16, Spalte 1452 G(e)worgel 16,1452

seeorgel

DWB

see·orgel

seeorgel , f. , auch meerorgel, mehrere versteinerte und zusammengewachsene meerröhren ( röhrenschnecken ) in éinem stück, s. Adelung unter …

storgel

DWB

stor·gel

storgel , f.? ein lärmgeräth der kinder, etwa eine klapper ( und dann zu storch), doch vgl. auch unten störgen ' polternd schelten ': schnit…

todtenorgel

DWB

todt·en·orgel

todtenorgel , f. was orgelgeschütz. Jacobsson 4, 410 . Müller-Mothes 407 a ; bildlich das gewitter mit allen seinen spielenden kriegsmaschin…

tragorgel

DWB

trag·orgel

tragorgel , f. , tragbare orgel: portativum tragorgel Diefenbach 448 b ; nov. gloss. 298 b ; die reiseorgel oder tragorgel, die heutiges tag…

Ableitungen von orgel (2 von 2)

georgel

DWB

georgel , n. ein widerliches, heftiges spielen auf der orgel; weidmännisch geschrei des hirsches, namentlich in der brunftzeit, buch orgeln,…

Orgele

ElsWB

Orgele [Òrkələ Liebsd. Hi. ; Aurklə Wittenh. ; Òrkl Su. ; Ùrilə M. ; Òrχl Str. ; Òriχl K. Z. Ndrbetschd. ; Òəχl Wh. ] f. Orgel: d O. spile n…