Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
örtchen n.
örtchen , n. , deminutiv zu ort ( vergl. örtlein). 1 1) zu ort I, 4: örtichen, der vierte theil eines thalers. Steinbach 2, 162 ; nassauisch ein ortchen, ⅕ preusz. thaler. Kehrein 1, 301 . 2 2) zu ort III: da, da stand er auf dem ortgen. Weise der betrogene betrug 56 ; wohl freut ihr euch des örtchens! Voss ged. 5, 147 ; was lieb sich hat mit treuen, das sucht ein einsam örtchen gern. F. W. A. Schmidt Göttinger musenalm. (1791) 20 ; er fragte nun sein leben lang nicht mehr nach stillen örtchen. Langbein (1854) 2, 202 . 3 3) zu ort VI, 1: kleines örtgen Lensweiler. F. Müller 323 Seuffert; Molim…