Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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- 14 in 10 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschNock
Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege
Das Nock , des -es, plur. die -e, ein nur in der Seefahrt übliches Wort, das äußerste Ende der Rahen zu bezeichnen. Es s…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Nock
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Nock , ein Raenende; N. bindsel , Leinen, womit die Segel an den Raen befestigt werden.
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modern
DialektNock
Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege
Nock Band 4, Spalte 714 Nock -ö- N. 4,714
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit nock
52 Bildungen · 38 Erstglied · 12 Zweitglied · 2 Ableitungen
nock‑ als Erstglied (30 von 38)
Nockel
SHW
Nock-el Band 4, Spalte 999-1000
nockeln
SHW
nock-eln Band 4, Spalte 1001-1002
Nockes
SHW
Nock-es Band 4, Spalte 1001-1002
Nockbändsel
MeckWB
Wossidia Nockbändsel n. dünnes Tau zum Festbinden der oberen Segelecken an die Rahe; beim Abtakeln wird es abgebunden; Nock hat hier die Son…
Nockbindsel
Campe
Das Nockbindsel , — s, Mz . gl. in der Schifffahrt, dünne Taue oder Lienen, womit die Nocke der Segel unter die Raa gegen die Nockklampen fe…
Nockel
PfWB
Nockel s. PfWB Betnockel .
Nockelkopf
SHW
Nockel-kopf Band 4, Spalte 1001-1002
Nockelchen
SHW
Nockelchen Band 4, Spalte 999-1000
Nockeler
SHW
Nockeler Band 4, Spalte 999-1000
nockeln
DWB
nockeln , s. DWB nackeln .
nocken
DWB
nocken , nocker , s. DWB nücken , nücker.
Nockenfall
RhWB
Nocken-fall Rheinschiff m.: Takel am äussern Ende der Gaffel, zum Beisetzen u. Streichen der Segel.
Nockenfett
RhWB
Nocken-fett n.: 1. F. zum Schmieren der im Lager laufenden Nocken Berg. — 2. übertr. verächtl. dicker Kerl Sol-Ohligs Schlagbaum .
Nockenpülf
RhWB
Nocken-pülf Berg n.: Lager des Nockens.
Nockenschabe
RhWB
Nocken-schabe -šā:f Sol f.: eine N. muss der Aprilsnarr holen.
Nockenschmier
RhWB
Nocken-schmier -Eər, –ēər Verbr. wie Nocken 1 a, b n.: Schm. zum Einfetten des Nockens.
Nockenwelle
LDWB2
No|cken|wel|le f. (-,-n) stangia de destribuziun f. , lëgn de destribuziun m. , ergo de destribuziun m.
Nockenzapfen
RhWB
Nocken-zapfen -tapən ebd. m.: Nocken 1 a.
nocker
DWB
nucker , nocker , m. ein kleines schläfchen, mittagsschläfchen, defereg. nucker, demin. nuckerle Hintner 174 ; baslerisch nuggerli, nükerli …
Nockerchen
SHW
Nockerchen Band 4, Spalte 1001-1002
Nockerl
LDWB2
No|ckerl n. (-s,-/-n) 1 ‹gastron› gnoch de cazü m. 2 ‹gastron› (mit Ziegenkäse) gnoch da zigher m.
Nockerln
Pfeifer_etym
Nocken m. ‘Vorsprung an einer Welle oder Scheibe’, Terminus der Technik, in der 1. Hälfte des 20. Jhs. aufkommend im Anschluß an überwiegend…
Nockerlsuppe
LDWB2
No|ckerl|sup|pe f. (-,-n) ‹gastron› jopa da cianciarí f. , jopa da papaciös f.
Nockert
LothWB
Nockert [nokərt, Pl. –ən Bo. ] m. Stoß, Anprall: sich e N. gen sich an etwas stoßen. — lux. ebenso LLU Ga. 307 ; vgl. engl. to knock pochen,…
Nockeⁿ
Idiotikon
Nockeⁿ Band 4, Spalte 714 Nockeⁿ 4,714
Nockeⁿbābeⁿ
Idiotikon
Nockeⁿbābeⁿ Band 4, Spalte 918 Nockeⁿbābeⁿ 4,918
Nockgörting
MeckWB
Wossidia Nockgörting Pl. -s n. Tau, womit das Segel an die Fockrahe hinaufgerafft wird; an beiden Seiten an dat stahn Lik von de Fock Wi Wis…
Nockgording
Campe
Die Nockgording , Mz. — en , in der Schifffahrt, Gordingen, welche an beiden Seiten des großen Segels und der Marssegel an das stehende Leik…
Nockgordinge
Meyers
Nockgordinge , Taue zum Geien der Segel, s. Takelung .
Nock II
RhWB
Nock II -ǫ- = Haken s. Nocken;
‑nock als Zweitglied (12 von 12)
Brecknock
Herder
Brecknock (Brecknöck), Hauptstadt der gleichnamigen engl. Grafschaft in Südwales mit 7500 E., lebhafte Industrie in Leinen- und Strumpfwaare…
Greenock
Herder
Greenock (Grihnöck), schott. Seestadt an der Mündung des Ayde mit Hafen, Docks, Werften, Segeltuchfabriken, Eisengießereien etc., 44500 E., …
griesznock
DWB
griesznock , m. , grieszklosz, österr. leibgericht: er lebt einzig von den griesznocken, die er in der pfanne siedet A. Meiszner am stein (1…
Hafernock
RhWB
Hafer-nock Eup-Raeren m.: Ahorn.
Killmarnock
Herder
Killmarnock , schott. Stadt in der Grafschaft Ayr mit 22000 E., lebhafter Wolleindustrie.
Leiknock
MeckWB
Wossidia Leiknock f. Tauöse an den Enden der Segel Bri. 7, 194; 6, 1; das ndl. lijk, dem nd. lîk entspricht, Saumtau am Segel; Nock Schlinge…
Leinock
MeckWB
Wossidia Leinock f. das äußerste Ende einer Rahe; unterschieden werden die Rahnocken als Lei- und Luwnocken, nach dem Stande des Schiffes zu…
Liknock
MeckWB
Wossidia Liknock s. MeckWB Leiknock .
Luwnock
MeckWB
Wossidia Luwnock f. das äußerste Ende einer an der Luvseite des Schiffes befindlichen Rahe.
Raanock
Campe
Das Raanock , — es, Mz. — en , das äußerste Ende an jeder Seite der Raa.
Rahnock
MeckWB
Wossidia Rahnock Pl. -en f. äußerstes Ende der Rahe: cornua antenarum 'de ende edder spitzen an der segelstange, de Rahnocken' Chytr. (1585)…
schnock
RhWB
schnock -ǫ- = schlank, gerade s. schnack;