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nock

nhd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 10 Wörterbücher
Anchors
14 in 10 Wb.
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Sprachstufen
3 von 16

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

nock n.

Bd. 13, Sp. 877

nock , n. eine aus dem nl. stammende bezeichnung der äuszersten über das segel ragenden enden der rahe. Bobrik 509 ; die nocken eines segels oder die nockohren, die beiden oberen enden eines viereckigen segels. 510. vergl. nocke, hahnenbalken. Kilian 339 a , nok first Kramer 1, 219 c .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nock

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Das Nock , des -es, plur. die -e, ein nur in der Seefahrt übliches Wort, das äußerste Ende der Rahen zu bezeichnen. Es s…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nock

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Nock , ein Raenende; N. bindsel , Leinen, womit die Segel an den Raen befestigt werden.

  3. modern
    Dialekt
    Nock

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    Nock Band 4, Spalte 714 Nock -ö- N. 4,714

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nock

56 Bildungen · 38 Erstglied · 16 Zweitglied · 2 Ableitungen

nock‑ als Erstglied (30 von 38)

Nockel

SHW

Nock-el Band/Spalte unbekannt

nockeln

SHW

nock-eln Band/Spalte unbekannt

Nockes

SHW

Nock-es Band/Spalte unbekannt

Nockbändsel

MeckWB

nock·baendsel

Wossidia Nockbändsel n. dünnes Tau zum Festbinden der oberen Segelecken an die Rahe; beim Abtakeln wird es abgebunden; Nock hat hier die Son…

Nockbindsel

Campe

nock·bindsel

Das Nockbindsel , — s, Mz . gl. in der Schifffahrt, dünne Taue oder Lienen, womit die Nocke der Segel unter die Raa gegen die Nockklampen fe…

Nockel

PfWB

Nockel s. PfWB Betnockel .

Nockelkopf

SHW

Nockel-kopf Band/Spalte unbekannt

nocken

DWB

nocken , nocker , s. DWB nücken , nücker.

Nockenfall

RhWB

nocken·fall

Nocken-fall Rheinschiff m.: Takel am äussern Ende der Gaffel, zum Beisetzen u. Streichen der Segel.

Nockenfett

RhWB

nocken·fett

Nocken-fett n.: 1. F. zum Schmieren der im Lager laufenden Nocken Berg. — 2. übertr. verächtl. dicker Kerl Sol-Ohligs Schlagbaum .

Nockenpülf

RhWB

Nocken-pülf Berg n.: Lager des Nockens.

Nockenwelle

LDWB2

nocken·welle

No|cken|wel|le f. (-,-n) stangia de destribuziun f. , lëgn de destribuziun m. , ergo de destribuziun m.

nocker

DWB

nucker , nocker , m. ein kleines schläfchen, mittagsschläfchen, defereg. nucker, demin. nuckerle Hintner 174 ; baslerisch nuggerli, nükerli …

Nockerl

LDWB2

nock·erl

No|ckerl n. (-s,-/-n) 1 ‹gastron› gnoch de cazü m. 2 ‹gastron› (mit Ziegenkäse) gnoch da zigher m.

Nockerln

Pfeifer_etym

Nocken m. ‘Vorsprung an einer Welle oder Scheibe’, Terminus der Technik, in der 1. Hälfte des 20. Jhs. aufkommend im Anschluß an überwiegend…

Nockerlsuppe

LDWB2

No|ckerl|sup|pe f. (-,-n) ‹gastron› jopa da cianciarí f. , jopa da papaciös f.

Nockert

LothWB

nock·ert

Nockert [nokərt, Pl. –ən Bo. ] m. Stoß, Anprall: sich e N. gen sich an etwas stoßen. — lux. ebenso LLU Ga. 307 ; vgl. engl. to knock pochen,…

Nockeⁿ

Idiotikon

Nockeⁿ Band 4, Spalte 714 Nockeⁿ 4,714

Nockeⁿbābeⁿ

Idiotikon

Nockeⁿbābeⁿ Band 4, Spalte 918 Nockeⁿbābeⁿ 4,918

Nockgörting

MeckWB

nock·goerting

Wossidia Nockgörting Pl. -s n. Tau, womit das Segel an die Fockrahe hinaufgerafft wird; an beiden Seiten an dat stahn Lik von de Fock Wi Wis…

Nockgording

Campe

Die Nockgording , Mz. — en , in der Schifffahrt, Gordingen, welche an beiden Seiten des großen Segels und der Marssegel an das stehende Leik…

Nock II

RhWB

Nock II -ǫ- = Haken s. Nocken;

nock als Zweitglied (16 von 16)

Brecknock

Herder

Brecknock (Brecknöck), Hauptstadt der gleichnamigen engl. Grafschaft in Südwales mit 7500 E., lebhafte Industrie in Leinen- und Strumpfwaare…

Cannock

Meyers

Cannock , Stadt in Staffordshire (England), nahe der C. Chase genannten Heide, mit Kohlengruben und (1901) 23,992 Einw.

Cumnock

Meyers

cum·nock

Cumnock (spr. kömmnock), Binnenstadt in Ayrshire (Schottland), am Lugar, hat Kohlen- und Eisengruben, Wollweberei, Fabrikation landwirtschaf…

Greenock

Herder

gre·e·nock

Greenock (Grihnöck), schott. Seestadt an der Mündung des Ayde mit Hafen, Docks, Werften, Segeltuchfabriken, Eisengießereien etc., 44500 E., …

griesznock

DWB

griesznock , m. , grieszklosz, österr. leibgericht: er lebt einzig von den griesznocken, die er in der pfanne siedet A. Meiszner am stein (1…

Killmarnock

Herder

Killmarnock , schott. Stadt in der Grafschaft Ayr mit 22000 E., lebhafter Wolleindustrie.

Kilmarnock

Meyers

Kilmarnock , Binnenstadt im nördlichen Ayrshire (Schottland), am Irvine, hat mehrere moderne Kirchen, ein Rathaus (von 1805), eine Kornbörse…

Leiknock

MeckWB

leik·nock

Wossidia Leiknock f. Tauöse an den Enden der Segel Bri. 7, 194; 6, 1; das ndl. lijk, dem nd. lîk entspricht, Saumtau am Segel; Nock Schlinge…

Leinock

MeckWB

lei·nock

Wossidia Leinock f. das äußerste Ende einer Rahe; unterschieden werden die Rahnocken als Lei- und Luwnocken, nach dem Stande des Schiffes zu…

Luwnock

MeckWB

Wossidia Luwnock f. das äußerste Ende einer an der Luvseite des Schiffes befindlichen Rahe.

Raanock

Campe

raa·nock

Das Raanock , — es, Mz. — en , das äußerste Ende an jeder Seite der Raa.

Rahnock

MeckWB

rah·nock

Wossidia Rahnock Pl. -en f. äußerstes Ende der Rahe: cornua antenarum 'de ende edder spitzen an der segelstange, de Rahnocken' Chytr. (1585)…

Rappahánnock

Meyers

Rappahánnock , Fluß im nordamerikan. Staate Virginia, entspringt auf der Blue Ridge, fließt südostwärts, hat bis Fredericksburg zahlreiche S…

Ableitungen von nock (2 von 2)

benocken

RhWB

be-nocken: etwas b., dazu ‘ja’ sagen, zustimmen Siegld .

Nocke

Pfeifer_etym

Nocken m. ‘Vorsprung an einer Welle oder Scheibe’, Terminus der Technik, in der 1. Hälfte des 20. Jhs. aufkommend im Anschluß an überwiegend…