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Nattern

nhd. bis Lex. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
Anchors
3 in 3 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Nattern

Bd. 4, Sp. 299
Nattern (Coluber), zahlreiche Gattung der Schlangen, an der unteren Fläche des Schwanzes mit getheilten, paarigen Schildern, im Oberkiefer 2 Reihen Zähne, aber keine Giftzähne, daher unschädlich. Die meisten sind klein, gewöhnlich schön gezeichnet u. oft von glänzender Färbung; lieben besonders feuchte Orte u. nähren sich von Thieren. Die gemeinste europ. ist die Ringel-N., gemeine N., Hausunke (C. Natrix), mit graublauer Grundfarbe und schwarzen Strichflecken, als Hauptmerkmal 2 große, lichtgelbe Seitenflecken am Hinterkopfe. Sie wird selten länger als 4', hält sich gern an den bebuschten Ufern von Bächen und Teichen auf, u. schwimmt gut, theils über die Oberfläche des Wassers hin, theils untertauchend; ihre Nahrung sind vor allem Frösche, sodann Eidechsen, Salamander, Mäuse. Ihre an einem Faden zusammenhängenden Eier legt sie gern in Düngerhaufen, Mistbeete etc.; wird sehr zahm. — Die gelbliche N., N. vom Schlangenbad (C. flavescens), grünlichbraun, mit schwefelgelbem Bauch, wird gegen 6' lang, in Deutschland bisher nur um den nassau. Badeort Schlangenbad gefunden. — Die glatte N. (C. laevis s. austriacus), grauröthlich, mit 2 Reihen brauner Rundflecken über den Rücken, ziemlich häufig in Deutschland; umschlingt ihre Beute, hauptsächlich Eidechsen, zuerst in ihren Ringeln, wie die Boa, nach der Beobachtung Linck's, der sie deßhalb Schling-N. nennt. — Verdächtige sind: die trügerische N. (C. fallax), grau, 3' lang, in Dalmatien; die Neumeyerische N. (C. Neumeyeri), 3' lang, in Südeuropa; endlich einige Arten in Ostindien und Südamerika.
1570 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    natternverb.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    nattern , verb. zischen, grunzen, murren Rädlein 668 a ; natern, über etwas zanken Stolle dorfbarbier (1853) 4 ; nordböh…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nattern

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Nattern (Coluber) , zahlreiche Gattung der Schlangen, an der unteren Fläche des Schwanzes mit getheilten, paarigen Schil…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nattern

14 Bildungen · 10 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von nattern 2 Komponenten

natt+ern

nattern setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

nattern‑ als Erstglied (10 von 10)

natternfessel

DWB

nattern·fessel

natternfessel , f. nodus viperinus: ( du ) durchzwängst das haar der Bistoniden sonder betrug mit der natternfessel. Voss Hor. Od. 2, 19, 20…

natternhauch

DWB

nattern·hauch

natternhauch , m. : fühllos athmet sie natternhauch ( vipeream inspirans animam ). Voss Än. 7, 351 .

nattern als Zweitglied (4 von 4)

abknattern

DWB

abknattern , losprasseln. das geschütz, das metall knattert ab

Gänseschnattern

Wander

ganse·schnattern

Gänseschnattern De dat Gausetatern nicht hewwen will, de mot de Garven vannen Steerde laten. ( Osnabrück. ) Wer keine böse Nachrede haben wi…

Hinschnattern

Campe

hinsch·nattern

Х Hinschnattern , v. trs . vor jenen Andern, oder überhaupt, vor Andern schnatternd sagen; verächtlich. Etwas ohne Überlegung hinschnattern.…

schnattern

DWB

schnat·tern

schnattern , verb. tetrinnire, garrire, mhd. snateren Lexer 2, 1026. 3, 367 , schnatteren quelle von 1482 bei Weigand 4 2, 614, schnattern H…