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Nacke

mhd. bis Lex. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
9 in 7 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
27
Verweise raus
10

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Nacke

Bd. 14, Sp. 368
Nacke, Karl, Volksschulpädagog, geb. 25. Juni 1821 in Aschersleben, gest. 13. Febr. 1855 in Merseburg, war, im Seminar zu Weißenfels vorgebildet, Lehrer zu Ermsleben und seit 1850 an der Bürgerschule zu Merseburg. Er gab mit A. Lüben (s. d.) heraus das oft ausgelegte »Lesebuch für Bürgerschulen« und die »Einführung in die deutsche Literatur« (10. Aufl., Leipz. 1892–96, 3 Tle.) und begründete den »Pädagogischen Jahresbericht« (das., seit 1847; 57. Jahrg., hrsg. von Scherer, 1905).
486 Zeichen · 18 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    nackeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    nacke swm. dasselbe. zem nakken setzen von den ougen, aus den augen verlieren, Trist. 192,37. dâ hât geluste gezogen den…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nackesw. M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    nacke , sw. M. nhd. Nacken, Genick, hinterer Teil des Halses, Nackenfell, Eichgefäß das an einer Schultertrage befestigt…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nacke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Nacke , Karl , Volksschulpädagog, geb. 25. Juni 1821 in Aschersleben, gest. 13. Febr. 1855 in Merseburg, war, im Seminar…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nacke

122 Bildungen · 107 Erstglied · 15 Zweitglied · 0 Ableitungen

nacke‑ als Erstglied (30 von 107)

Nackedei

Pfeifer_etym

nacke·dei

nackend, nackt Adj. ‘unbekleidet, bloß’, ahd. nackot (um 800), mhd. nacket ‘unbekleidet, entblößt’, auch ‘ledig, frei von’, mnd. nāket, mnl.…

Nackelbruder

RhWB

Nackel-bruder -ō:d- Düss-Stdt m.: einer der gern nackelt.

nackeleⁿ

Idiotikon

nackeleⁿ Band 1, Spalte 163 nackeleⁿ -ä- 1,163

Nackelhund

RhWB

Nackel-hund -huŋk Köln-Stdt m.: dass.

nackelig

RhWB

nackelig Allg. [ -ęg- Sieg-Fussh ] Adj.: gerne nackelnd, zanksüchtig, nörgelnd; ene n.ə Hond; n. sen Allg.; de Wiərt sen sech su n. Sieg-Ägi…

nackeln

DWB

nack·eln

nackeln , verb. transitiv, wackeln machen, schütteln, rütteln; intransitiv, sich lose hin und her bewegen, wackeln, zunächst vom kopfe, dann…

Nackenheim

SHW

Nacken-heim Band 4, Spalte 895-896

Nackenholz

SHW

Nacken-holz Band 4, Spalte 895-896

Nackenjoch

SHW

Nacken-joch Band 4, Spalte 895-896

nackenband

DWB

nacken·band

nackenband , n. 1 1) die nackenmuskelbinde, ligamentum nuchae. Nemnich 3, 404 . 2 2) band, womit etwas im nacken festgebunden ist: doch eh i…

nackenbart

DWB

nacken·bart

nackenbart , m. : verfechter der zöpfe, weil er sie .. für die den spitz- und backenbärten ziemlich entsprechenden längern nackenbärte hielt…

nackenblôme

MNWB

nacken·blome

° nackenblôme (naken-) Rose aus vergoldetem Silber, zur Haartracht des Dithmarscher Mädchens gehörend (Neocorurs 1, 153). —

nackenblōme

KöblerMnd

nacken·blōme

nackenblōme , F. nhd. „Nackenblume“, Rose aus vergoldetem Silber die zur Haartracht des Dithmarscher Mädchens gehört E.: s. nacke (1), blōme…

nackenblōz

KöblerMhd

nackenblōz , Adj. nhd. nackt, bloß Hw.: s. nacketblōz Q.: Mag (um 1450) E.: s. nacket, blōz W.: nhd. DW- L.: Lexer 148a (nackenblōz), LexerH…

Nackender

Wander

nack·ender

Nackender 1. Wer einen Nackenden beherbergt, der hat einen gewissen Fewerborn. (S. Nackter 13.) 2. Dem nackenden die kleyder aussziehen. – F…

nacke als Zweitglied (15 von 15)

hartnacke

KöblerMnd

hart·nacke

hartnacke , M. nhd. Hartnäckiger, Harter, Trotziger, Eigensinniger Hw.: s. hārdenacke E.: s. hart (1), nacke L.: MndHwb 1/2, 233 (hā̆rdenakk…

hārdenacke

KöblerMnd

hārdenacke , M. nhd. Hartnäckiger, Harter, Trotziger, Eigensinniger Hw.: s. hartnacke E.: s. hārde (2), nacke L.: MndHwb 1/2, 233 (hā̆rdenak…

pasternacke

AWB

paster·nacke

pasternacke mhd. ( st. sw.? ) f. ; mnd. paste(r)nâke, mnl. pasternake; aus mlat. pasternata. past s nache: nom. sg. Beitr. 73,260,100 ( mus.…

roipenacke

KöblerMnd

roipenacke , M. Vw.: s. rōpenacke

rôpenacke

MNWB

ropen·acke

° rôpenacke ( -oi- ), m. ( Pl. -n ) : Aufrührer, manc de wēderdö̂pers und uprö̂rschen r.n (Münst. Täufer 2, 205).

rōpenacke

KöblerMnd

rōp·en·acke

rōpenacke , M. nhd. Aufrührer E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 2, 2219 (rôpenacke) Son.: örtlich beschränkt, rōpenacken (Pl.)

stôtenack(e)

MNWB

stote·nacke

° stôtenack(e) (stoͤte-) 1. Name eines Bieres (Zs. Schl.-H. Gesch. 49, 80). 2. Name des Pik-As im Kartenspiel (Nd. Jb. 52, 70).

stōtenacke

KöblerMnd

stōtenacke , Sb. nhd. Name eines Bieres, Name des Pik-As im Kartenspiel E.: s. stōten (1)?, ? L.: MndHwb 3, 513 (stôtenack[e]) Son.: örtlich…

vlōnacke

KöblerMnd

vlōnacke , Sb. nhd. ein Schimpfwort E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 1, 752 (vlônacke) Son.: jünger

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „nacke". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nacke/meyers
MLA
Cotta, Marcel. „nacke". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nacke/meyers. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nacke". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nacke/meyers.
BibTeX
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