Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Molch m.
Molch m.
Molch m. eidechsenähnlicher Schwanzlurch. Die Form mit auslautendem Guttural, die sich durch den Gebrauch bei Luther in der Schriftsprache durchsetzt, ist erst seit dem 15. Jh. bezeugt. Älter sind ahd. mol (um 800), mol(l)o (um 1100), molm (9. Jh.), molt (Hs. 12. Jh.), mhd. mol, molle ‘Eidechse, Molch’, asächs. mnd. mol. Die Herkunft der Bezeichnung ist unbekannt. Der auslautende Guttural mag analog zu anderen Tiernamen mit k-Suffix angetreten sein. Wenn man eine Herleitung von der Wurzel ie. *mel(ə)- in Farbbezeichnungen, vor allem für dunkle, schmutzige Farben, gelten läßt, ist Molch verwandt mit den unter malen (s. d.) behandelten Formen. S. auch Olm.