Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
mitunter
mitunter
mit Präp. (mit Dativ) ‘zusammen, gemeinsam mit, betreffend, in bezug auf, mittels, einschließlich’, Adv. ‘neben anderem, ebenfalls, gemeinsam mit anderen, damit’, ahd. (Präp.) mit (8. Jh.), miti (9. Jh.), (Adv.) miti (9. Jh.), mhd. (Präp.) mit, (Adv.) mit(e), asächs. (Präp.) mid, (Adv.) mid(i), mnd. (Präp. Adv.) mēde, mit, mnl. (Präp. Adv.) met, mit, nl. (Präp. Adv.) met, aengl. (Präp. Adv.) mid, anord. (Präp.) með, schwed. (Präp. Adv.) med, got. (Präp.) miþ, germ. *medi. Zieht man griech. méta, metá (μέτα, μετά) ‘inmitten, zwischen, mit, nach, hinter’ (s. meta-), auch aind. smát ‘zusammen, zugleich, miteinander’ (?) heran, so kann wohl von ie. *meta und *meti oder *medhi ‘mitten in, mitten hinein’ ausgegangen werden (zu ie. *medhi vgl. das unter Mitte, s. d., angeführte ie. *medhi̯o- ‘mittlerer’). – Mitarbeiter m. ‘wer mit anderen an einer gemeinsamen Aufgabe arbeitet’ (16. Jh., Luther), Übersetzung von gleichbed. griech. synergós (συνεργός). Mitesser m. ‘verstopfte Talgdrüse der Haut’ (17. Jh.); anfangs als schmarotzender Hautwurm angesehen, daher auch Zehrwurm (18. Jh.). Mitlaut m. (18. Jh.), älter Mitlauter (16. Jh.), Übersetzung von Konsonant (s. d.). mitunter Adv. ‘zuweilen, unter anderem auch’, Zusammenrückung (17. Jh.) von bedeutungsgleichem mit und unter (s. d.).