mī Pron. [allg.] 1. Dat. von→
ik: mir. — 1.1. Pron.Pers. Mī kass ’e dat doch vetellen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). Gïef mi noch äine Snīe! (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). Hai helpet mäi (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@ElsenEl). He will müh ken Cheld leinen (leihen) (Kr. DetmoldDet Db). Hai bütt (bietet) mi vïel (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). — Hai folget mei (Kr. BürenBür Kr. Büren@GrundsteinheimGr). Hai konn mai nit in de Äougen kucken (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@FinnentropFi). De Fōite daut mi wāne wōi (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BeleckeBe). Mei jüeket ’e Nāse (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). — De Oihme is mey Pā wiäst (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). — Go mi doch wech! (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Du blifs mi in Hūse! (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Do blif mi awe! (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). Griuß ne mi! (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm). Ïek sin Hää im House, verstäihste mi dat? (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@OestrichÖs). — Dat is mui doch ne mungkelige Geschichte (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). Dät is mi ower ne sliemen Kērl (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@EndorfEn). Bat es mi dat! Ausruf der Verwunderung (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — Bei Adjektiven: Mei was nit bange (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). Dat Beste is mei gut genaug (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@RixenRi). — Bei Partizipien: Dat es mi vegiäten das habe ich vergessen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). ’t is mi bedacht es ist mir durchaus ernst (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). — Bei Präpositionen: Echter mi (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). Go beï mi sitten (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). Kumm bī mi (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). Böuter mi (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). ’n Kamerōt fam mei (Kr. IserlohnIsl Dh). He wol dat fan mi lēnen (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@Gescher Bauerschaft, nach Stadtlohn zuGb). Do en Komplement van mej (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@WerthWe). Van mie uht meinerseits (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@WaltropWp). Met mī is niks mēa los (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Hai kamm hinner moi häer (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@VinsebeckVb). — Ra.: Mī niks, dī niks ohne Weiteres, einfach so (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — Sprichw.: Wu du mī, sau ek dī (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 1.2. Pron.Refl.: Iek hewwe my de Ohren tauhollen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@AltenhellefeldAh). Ik bou mī ’n Hus (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Ik häwwe mui de Hōa schröjjet (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@SandebeckSb). Ïek woll mi ’m Peïpken māken (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). — Abweichend vom Hochdeutschen: Ik bēde mi jēden Ōwent ich bete jeden Abend (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). Ik hef mi do mangst so üawer nōdacht (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Ek holle mi ne Naune ich halte ein Mittagsschläfchen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). Ïek huilere mi ’n Pecksken ich weinte ein Weilchen (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@DeilinghofenDh). — 2. Akk. von→
ik: mich. — 2.1. Pron.Pers. Dat sall mi wünnern (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MüschedeMü). Diu mas mi nit trēan (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MüschedeMü). He sochte mi (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Heu packt mui (Kr. MindenMin Kr. Minden@LoheLo). Hai heät mi trōistet (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@MüschedeMü). Hai schännte (schimpfte) meï out (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorlinghausenBh). Hai suiht (sieht) mäi (Kr. PaderbornPad Kr. Paderborn@ElsenEl). — Mi früs ich friere (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Mi düch ich glaube, mich dünkt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Mi jueket so (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@NeuenkirchenNk). Et grūst mi es graust mich (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — Bei Präpositionen: Dat ies füör mui un nit füör dui (Kr. SoestSos WWB-Source:256:SchmBSchmB). Tïegen mi (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). — 2.2. Pron.Refl. Ik schiäm mi (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh). Ik häwwe mi fröwwet gefreut (Kr. HalleHal Kr. Halle@LoxtenLo). Ek he’ mi wīe bekrabbelt erholt (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@ElseyEl). Ïek he mi resset ausgeruht (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). Ie ka’ mi nit breäken erbrechen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). ⟨Unbetont oft mi⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 5,1162: mir II; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 8,656: mī. — Vgl.→
mik.