Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Melone f.
Melone f.
Melone f. Der Name der kürbisartigen, saftigen Frucht ist eine Entlehnung (15. Jh.) von gleichbed. ital. mellone, melone zunächst in das südd. Sprachgebiet. Das ital. Wort geht zurück auf spätlat. mēlo (Akkusativ mēlōnem), eine Verkürzung von lat. mēlopepo, griech. mēlopépōn (μηλοπέπων) ‘apfelförmige Melone, die erst vollreif gegessen wird’, zu griech. mḗlon (μῆλον) ‘Apfel’ und pépōn (πέπων) ‘reif’, eigentlich ‘(von der Sonne) gekocht’. Für frühe nd. Belege (mnd. melōne, melūne, melaune) ist wohl mit Herkunft aus mnl. meloen (aus afrz. frz. melon) zu rechnen.