Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lucerne f.
lucerne , f. 1 1) leuchte, schon früh aus lat. lucerna übernommen und gern dichterisch und in vergleichen verwendet: âvê, vil liehter meres sterne, ein lieht der cristenheit, Marîa, aller magede ein lucerne. Müllenhoff u. Scherer denkm. 42, 2 ; wollust und zeitliche freudt sein nichts anders dann ein lucern, die dir des nachts leuchtet wo du hingehst. Höniger narrensch. 378 ; und leuchten wie der morgenstern, und sind des armen volks lucern. Alberus fab. (1550) 50 ; sprichwörtlich leuchten wie ein dreck in der lucerne: ( lehren ) wie mann sol eim tittel geben, durchlüchtig, hochgeboren eben, s…