Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leerheit f.
leerheit , f. der zustand des leeren, das leersein. 1 1) nach der eigentlichen bedeutung von leer ( no. 1 und 2): kassen seiner finanzaufseher und oberpachter, .. in welchen eine fülle herrschte, die mit der leerheit der königlichen vermuthlich einerlei ursache hatte. Wieland 6, 197 (178); bildlich: gram springt, wo er fällt, zurück, durch sein gewicht, nicht durch die hohle leerheit. Shakesp. Richard II 1, 2 ; grief boundeth where it falls, not with the empty hollowness, but weight. 2 2) häufig übertragen auf das menschliche innere, empfindung, fassungskraft und deren ausdruck ( vgl. DWB leer…