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Krümel

nhd. bis spez. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
4 in 4 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Krümel

Krümel

Krume f. ‘abgebröckeltes kleines (Brot)stückchen, weiches Inneres (von Brot), oberste lockere Schicht des Bodens’ (vgl. Ackerkrume), mhd. (md.) krume, mnd. krōme, krůme, mnl. crōme, crūme, nl. kruim, aengl. cruma, engl. crumb, schwed. (in)kråm ‘Krume, Eingeweide’ lassen sich vielleicht mit griech. grȳméa (γρυμέα) ‘(Kasten für) Gerümpel’, lat. grūmus ‘Erdhaufen, Hügel’ vergleichen und als Bildungen mit m-Suffix im Sinne von ‘Zusammengekratztes’ an ie. *greu-, *grū- (s. krauen), eine Erweiterung der Wurzel ie. *ger- ‘drehen, winden’, anschließen. Das Wort erlangt erst nach Luther (der Brosame verwendet) allgemeine Geltung. – Krümel m. und n. ‘kleines Teilchen’ (besonders von Backwerk) (15. Jh.). krümeln Vb. ‘in kleine Krumen zerfallen’ (15. Jh.). verkrümeln Vb. ‘sich unauffällig entfernen’, eigentlich ‘sich in Krümel auflösen’ (2. Hälfte 18. Jh.). krümelig Adj. ‘in Krümel zerfallend, aus ihnen bestehend’ (19. Jh.), älter krümelicht (17. Jh.).
954 Zeichen · 37 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    krümelf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    krümel , krumel , f. krümchen. 1 1) es ist in der form nicht gleich krümlein, sondern ein selbständiges altes deminutiv,…

  2. modern
    Dialekt
    Krümelm., n.

    Pfälzisches Wb.

    Krümel m., n. : 1. gegenständl. a. 'winziges, abgebröckeltes Stückchen vom Brot, Kuchen, Käse u. dgl., Brösel', Krimm(e)…

  3. Spezial
    Krümel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Krü|mel m. (-s,-) 1 (Krume) frogora (-res) f. 2 ‹fig› (Stückchen) frogora (-res) f. , pice toch m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kruemel

11 Bildungen · 10 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von kruemel 2 Komponenten

kru+emel

kruemel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kruemel‑ als Erstglied (10 von 10)

krümelei

DWB

krume·lei

krümelei , f. das krümeln, gekrümeltes, niederd. kroimelîe Schambach 113 b .

kruᵉmelen

WWB

krum·elen

kruᵉmelen V. [verstr. ( Tek Lst Bür Isl Mes Bri)] 1.1. langsam, unüberlegt arbeiten; kramen, herumstöbern; herumspielen, basteln ( WoeN ). —…

krümelicht

DWB

krume·licht

krümelicht , friabilis, per micas ( adv. ) Stieler 1044 .: krümelicht brot, crummy bread. Ludwig 1077 .

krümelig

Pfeifer_etym

Krume f. ‘abgebröckeltes kleines (Brot)stückchen, weiches Inneres (von Brot), oberste lockere Schicht des Bodens’ (vgl. Ackerkrume), mhd. (m…

Krümelkäse

PfWB

kruemel·kaese

Krümel ✝ -käse m. : 'krümeliger Käse'; RA.: Die zwee hallen zamme wie Krimmelkäs, von Eheleuten, die in Zwietracht leben [ Gal-Bagbg ]. Südh…

Krümelkaute

PfWB

kruemel·kaute

Krümel-kaute , Krümeln- f. : = Krümelhaufen , Krimlekaut [ KU-Bedb ], Krimel- [ KL-Siegb ]. — Zum Grundwort vgl. Kaute . —

Krümelkuchen

PfWB

kruemel·kuchen

Krümel-kuchen , Krümeln- m. : 'Streuselkuchen', Krimmelkuche (-kuxə, -kūxə) [verbr. WPf u. NPf Gal-Josbg], Krimmele- [ KU-Bedb Diedk Frankb …

Krümelsauer

Adelung

kruemel·sauer

Der Krümelsauer , des -s, plur. inus. bey den Bäckern, derjenige Sauerteig, welcher in trocknen Krümeln aufbehalten wird.

Ableitungen von kruemel (1 von 1)