Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krolle f.
krolle , f. 1 1) locke, hessisch ( auch krulle) Vilmar 227 , wetterauisch, westerwäldisch und weiter nach westen und nordwesten zu herschend: im selbigen jahr ging an, dasz herrn, ritter und knechte drugen kurze haar und krollen über die ohren abgeschnitten. Limb. chron. 73; nicht auf den goldnen crollen ( wohnt die tugend ), die um die achseln rollen und gleich wie netze ziehn. J. N. Götz ( geb. aus Worms ) ode bei der vermählung seiner ältesten schwester, in den oden Anakreons (1746) 102 . die mundart kürzt aber in kroll, z. b. in Aachen Müller und Weitz 130 , daher auch diesz in rheinländis…