Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Krempel m.
Krempel m. ‘wertloses Zeug, Plunder, lästiger Kram’. In obd. Mundarten, besonders im Alem. verbreitetes Grempel (16. Jh.), dann auch Grämpel, Krempel ‘Kleinhandel, Verkauf von Trödelwaren oder Lebensmitteln’ entwickelt (wie sinnverwandtes Kram, s. d.) im 17. Jh. die Bedeutung ‘wertloser Hausrat, Plunder’ (hier vielleicht begünstigt durch lautliche Ähnlichkeit mit Gerümpel, s. d.) und wird in dieser Verwendung über die Grenzen des Mundartgebietes hinaus üblich. Das Substantiv ist (ebenso wie das vorausgehende Kompositum Grempelmarkt, 15. Jh., später Krempelmarkt, 17. Jh.) zum Verb frühnhd. (obd…