Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kregel
kregel , munter, lebensfrisch, ein nordd. wort: summa summarum mir war so recht kregel zu muthe, so was man hundewohl nennen könnte. Tieck schriften 24, 81 ( Berl. 1853), nov. 7, 130; nd. kregel, ostfries. krägel, lebhaft, munter. daher der name Kregel. Es ist aber auch dem md. nicht fremd, in Hessen krêgel und krêl, munter, besonders von kindern und genesenden gesagt Vilmar 225 ; im Osterlande z. b. es wird mir kregel, wenn einem unwol war ( Bech ); auch im untern Nassau, im Siegerlande Kehrein 246 . Etwas anders nl. kregel, kregelig, störrisch ( bei Kil. auch krijgel), und dazu stimmt ahd. w…