Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
kregel Adj.
kregel Adj.
kregel Adj. ‘körperlich und geistig beweglich, munter, lebhaft’, über nd. md. krēgel in die Literatursprache aufgenommen (19. Jh.). Herkunft unsicher. Vielleicht, bei eigenwilliger Bedeutungsentwicklung (ausgehend von ‘kampflustig’), mit mnd. krēgel ‘widerspenstig’, nl. kregel ‘reizbar, launisch’, nordfries. krigel ‘tapfer, tüchtig’ und mit ahd. widarkriegelīn ‘halsstarrig’ (9. Jh.), einkrieglīh ‘sehr zäh, langausdauernd, -anhaltend, halsstarrig’ (8. Jh.), mhd. einkriegec ‘widerspenstig, zänkisch’ zu verbinden mit ahd. krieg ‘Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit, Rechthaberei’ (s. Krieg).