Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
krampen
krampen
Krampe f. ‘U-förmige Metallklammer mit spitzen Enden’. Das nd. Wort, dem asächs. krampo ‘Haken’, mnd. krampe voraufgehen, wird im 17. Jh. in die Literatursprache aufgenommen und stellt sich neben (unverschobenes p bewahrendes) bair.-öst. Krampe(n) ‘gekrümmter Zacken, Kralle, Spitzhacke’, frühnhd. (obd.) krampe ‘Spitzhacke’ (15. Jh.). Verwandt sind mnl. cramp(e), nl. kramp ‘Haken, Klammer, Krampf’ sowie die unter Krampf und Krempe (s. d.) genannten Formen, die sich alle auf die unter krumm (s. d.) angeführte nasalierte Labialerweiterung der Wurzel ie. *ger- ‘drehen, winden’ zurückführen lassen. – krampen Vb. ‘etw. mit einer Krampe befestigen, anklammern’ (18. Jh.).