Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knirren
knirren , feineres knarren, bei Schottel 1348 stridulum et acutum sonum edere; es scheint wie knarren und knurren von haus aus mehr dem nd. und mitteld. gebiet anzugehören. bei Konrad von Haslau 430 ff. ist von einem unglücklichen spieler die rede, der im zorn die würfel ( von knochen, ohsenbein) zerbeiszt; da schiebt eine md. hs. die zeile ein sus lût ( klingt ) der worfil 'knir kney', s. Haupt 8, 563. 559 . nd. heiszt es gnirren, z. b. mekelnb., wie gnarren, gnurren, ags. gnyrran stridere, dän. gnirre vom knurren der hunde; aber dän. auch knirke knarren, knirren, wie götting. knirken, z. b. …