Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
8.–11. Jh.
Althochdeutschkîmst. m.
Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg
kîm st. m. , mhd. kîm, nhd. keim. — Graff IV,450 s. v. kîmo. chim: acc. sg. Gl 1,684,23 ( M ). — kim: nom. sg. Gl 3,92,3…
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1050–1350
Mittelhochdeutschkîmm.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer)
kîm m. keym od. lap, cogillum (coagulum) Voc. 1482. s. Dwb. 5,451.
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kim
144 Bildungen · 135 Erstglied · 7 Zweitglied · 2 Ableitungen
kim‑ als Erstglied (30 von 135)
kimsen
SHW
kim-sen Band 3, Spalte 1289-1290
Kimanel-Metanah
Meyers
Kiman-el-Metanah , Ort im Distrikt Esnah der ägypt. Provinz (Mudirieh) Keneh, am linken Nilufer, Dampferstation mit (1897) 7089 Einw.
Kimawensi
Meyers
Kimawensi , zweithöchster Gipfel des Kilimandscharo (s. d.). Nach Hans Meyer heißt es richtiger Mawensi.
Kimberley
Meyers
Kimberley (spr. kimberlĭ), 1) Hauptstadt der gleichnamigen Division (4569 qkm mit [1891] 48,171 Einw., darunter 20,123 Weiße, 18,454 Bantu u…
Kimberleygestein
Meyers
Kimberleygestein ( Kimberlit ), ein stark zersetztes, oft breccien- und tuffartig erscheinendes Olivingestein in der Kimberleygrube in Südaf…
Kimbern
Meyers
Kimbern ( Kimbrer ), german. Volk, s. Cimbern .
Kimbettersüpple
ElsWB
Kimbettersüpple n. 1. Wochenbettsuppe. 2. überhaupt eine schwache Suppe, Wassersuppe Su.
kimbi
AWB
kimbi Gl 4,115,30. Meineke, Ahd. S. 40,402 ist wohl lateinisch ( anders Meineke, Ahd. S. 66 ); vgl. cymbi, Ahd. Wb. 2,18.
kimbito
AWB
kimbito , kimbitot Gl 1,489,26 s. impitôn.
kimbla
KöblerAn
kimbla , sw. V. nhd. zusammenwickeln Hw.: s. kimbull L.: Vr 309a
kimbôn
EWA
bikimbônAWB sw.v. II, im Abr (1,146,19. 27 [Pa, Kb, Ra]), nur im Part.Prät.: ‚be- stattet; funestus, funus‘ 〈Var.: pi-; -ch-, -kh-; -mp-〉.
Kimbr(i)er
GWB
Kimbr(i)er C- Angehöriger des nordgermanischen Stammes der Kimbern; mit (metasprachl) Bezug auf den germanisch-patriotisch gesinnten DFBiele…
kimbrisch
GWB
kimbrisch c- vom nordgermanischen Stamm der Kimbern gefertigt überlasse es den Kennern .. mich .. von dem Gebrauche dieses schön erhaltenen,…
kimbull
KöblerAn
kimbull , st. M. (a) nhd. Bündel Hw.: s. kimbla E.: germ. *kembula-, *kembulaz, st. M. (a), Bündel; s. idg. *gem-, V., Adj., greifen, fassen…
Kimchi
Herder
Kimchi (Kimtschi), jüd. Gelehrtenfamilie aus Narbonne; Moses K. verfaßte eine hebräische Grammatik, sein berühmter Bruder David , gest. um 1…
kime, kine
LW
kime, kine, m. 1. Keim. 2. Schimmel, Kahm.
Kimeler
RhWB
Kimeler -ī- Sg. u. Pl. Bitb-Speicher m.: Händler, aus der Gaunerspr.
kîmelinc
Lexer
kîmelinc stm. in ërtkîmelinc ( so sp. 683 zu lesen statt ërtkümelinc);
kîmeln
Lexer
kîmeln swv. keimen Mgb. 302,7. Mone 8, 495 b . — dem. zu kîmen;
kimeln I
RhWB
kimeln I -ī- = sachte rollen lassen s. kimmeln IV.
kimeln II
RhWB
kimeln II -ī- Jül-Calr schw.: höhnisch lachen. — Abl.: die Kimelerei, dat Gekimels, der Kimeler.
Kimelte
RhWB
Kimelte -ī:- = Hagebutte s. Kiepe;
kîmen
Lexer
kîmen s. kînen.
Kīmendiᵉkel
WWB
Kīmen-diᵉkel m. Kiemendeckel ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).
kimen I
RhWB
kimen I -ī:- = keimen (s. d.);
kimen II
RhWB
kimen II -ī:- = Lotto spielen s. Kin II;
kimen, kinen
LW
kimen, kinen, sw. v. keimen, pullulare.
Kīmenlāde
WWB
Kīmen-lāde f. Käimloan Kinnlade (Unterkiefer) (Frbg.) ( Kr. Minden Min Mb). ¶ Evtl. auch zu→ WWB ¹Kīwe : ›Kīwen‹- > ›Kīm’m‹- > ›Kīm‹-.
Kimenlock
MeckWB
Wossidia Kimenlock s. MeckWB Kinlock .
Kīmentand
WWB
Kīmen-tand m. [ Kr. Coesfeld Kos Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Lhs, verstr. Kr. Ahaus Ahs Dor] Backenzahn.
‑kim als Zweitglied (7 von 7)
Bladkīm
WWB
Blad-kīm. -keim „Auge an Pflanzen“ (Frbg.) ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Kierspe…
Hakim
Herder
Hakim (Weiser), bei den Türken Titel der Aerzte und Richter, z.B. H. baschi, der Oberarzt im Serail.
Jojakim
Herder
Jojakim , Sohn des Josia, König von Juda seit 609 v. Chr., ägyptischer Vasall. später dem Nebukadnezar zinsbar, fiel 599 von demselben ab un…
Kellerkīm
WWB
Keller-kīm m. Keim, der an Knollen und Wurzeln im Keller entsteht (Lippe WWB-Source:219:Oesterh Oesterh ).
Mǟrtenkīm
WWB
Mǟrten-kīm m. Märzkeim. De Märzenkihm es nich et Anspien wärt ( Kr. Lübbecke Lüb Gb).
Meªlkīm
WWB
Meªl-kīm m. erster, einzelner Keim des aufgehenden Kornes ( Kr. Halle Hal Bh).
Sikkim
Herder
Sikkim , ind. Fürstenthum, den Engländern tributpflichtig, auf der Südseite des Himalaya, 90 QMl. groß, mit 100000 E., tibetanischen Stamms …