Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kanthaken
kanthaken , m. nordd., 1 1) eiserner haken, um lasten, fässer u. dgl. zu kanten, an der kante zu heben, aufläder führen sie am gürtel. Adelung, nd. brem. wb. 2, 734 u. a., auch kantshaken Stürenburg 102 a , nl. kantshaak, engl. cant-hooks, canhooks, dän. kanthage. vgl. kenterhaken. 2 2) beim kanthaken anpacken, von menschen u. a., beim genick ( Adelung ), westf. bîn kantshaken packen beim arm Lyra plattd. briefe 51 , ebenso nl.: es hat nicht jeder das genie und die energie, so kurz und gut eine sache beim kanthaken oder bei allen vier zipfeln zu erwischen. Bog. Goltz jugendleben 2, 392 . vgl. …