Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kalle
kalle ? wo böse sümpfe und spring ( quellen, in der niederung, dem moor ) wären, da sollen zu Wersch durch die weege buck oder kallen gelegt, oder wo es von nöthen, brücken gemacht werden. Jülchische policeiordn. bei Frisch 1, 497 a . buck scheint was 2, 495 bug 3, wol gleich bock; kallen gibt Hupel 104 aus Livland als ' dünne balken ' ; vgl. allenfalls kal, und kalb 7 sp. 53. Ein andres nrh. kalle f. ist dachtraufe ( Müller und Weitz Aach. mundart 99 ), schon in der Cölner gemma 1507 kall stillicidium Dief. 552 c , wol aus kanele, kanle ( s. DWB känel ) entstanden.