MeckWB
hoek·eli
Wossidia Hœkeli f. Kramladen: ne lütt Hœkeli Sta Stargard@Wanzka Wanzka .
MeckWB
hoek·eln
Wossidia hœkeln etwas mit einem Haken ablangen: Nœt hœkeln Wa Waren@Mallin Mall ; hierzu auch die gekrümmten Finger benutzt: wi Jungens hœke…
MeckWB
hoek·els
Wossidia Hœkels n. das mit dem Haken 2 Gepflügte, bes. in der Zs. MeckWB Vörhœkels .
MeckWB
hoekels·tock
Wossidia Hœkelstock m. der mit einer gebogenen Krücke (Hœkel) versehene Stock des Schäfers Sta Stargard@Grammertin Gramm .
MeckWB
Wossidia Höken 1 s. Häuken 1 .
MeckWB
Wossidia Höken 2 spielerische Wortbildung im Volksreim Gos uppe Däl: Höken un Plöken is anner Lüd' Kuurn Ro; wohl aus Hack un Plück entstell…
MNWB
hoeke·neken
hö̑keneken, n. , Böckchen (SL 2, 677).
GWB
hoeken·frau
Hökenfrau -ck- (Obst u Gemüse verkaufende) Markthändlerin; als bildkünstlerisches Sujet gedenk’ ich eines .. Bildes von Rubens .. Eine H. si…
MNWB
hoeken·vel
hö̑kenvel.
GWB
hoeken·weib
Hökenweib -ck- umherziehende Kleinhändlerin, Marktfrau [ Würzkrämer: ] Toback und Caffee, ohn’ den zu Tag | Kein H. [Höckerweib, Höke(n)weib…
MeckWB
Wossidia MeckWBN Hœker 1 , Pl. -s m. ein mit dem Haken Pflügender: Häker Mi 30 a ; Egg. Trems. 30; de Häkers Reut. 2, 262; de Hœkers Bri. 1,…
MeckWB
Wossidia Hœker 2 m. Kleinhändler, Krämer, der mit Nahrungsmitteln handelt: 'Beyde hoker unde weger, Knakenhower unde dreger, ... De holdet a…
MeckWB
hoeker·abend
Wossidia Hœkerabend m. Feierabend: Sünnabend is Hœkerabend, Sünndag Sträkerabend weil dann die Sensen gestrichen werden Wa.
MNWB
hoeker·aftich
hȫkeraftich , adj. , mit Höckern, kleinen Vorsprüngen versehen. Vgl. das folgende
Adelung
hoeker·bann
Der Hökerbann , des -es, plur. inus. in einigen Gegenden, z. B. in Augsburg, diejenige Abgabe, welche die Futterer, d. i. die Höker mit Hüls…
MNWB
hoeker·bode
hȫkerbôde , f. , kleines Haus mit Verkaufsständen , vgl. hōken-.
MeckWB
Wossidia Hœkerdaglohn m. Tagelohn eines Pflügers: 'n lütten Hœkerdaglohn Gewinn im Kartenspiel Gü.
MNWB
hoek·ere
~hōke , -hȫker(e) Geflügelhändler(in). —
Campe
hoeke·rei
Х Die Hökerei , d. Mz . ungew. das Höken, das Gewerbe eines Höken. Hökerei treiben.
Adelung
hoeke·rey
Die Hökerey , plur. inus. die Lebensart, das Gewerbe eines Hökers. Hökerey treiben.
Campe
hoeker·frau
Х Die Hökerfrau , Mz. die — en , eine Frau, welche höket, eine Hökinn; besonders eine Obsthökinn.
MeckWB
Wossidia Hœkerfru f. Händlerin: 'ne Häkerfru mit Appeln Reut. 6, 323.
MNWB
hoeker·gilde
hȫkergilde , f. , Gilde, Zunft der Kleinkrämer , s. auch hȫkerinninge.
MNWB
hoeker·got
° hȫkergôt (-gud) Flachssorte (SL).
Meyers
hoeker·handel
Hökerhandel ( Hökerei ), s. Handel , S. 718.
MNWB
hoeke·rich
hȫkerich , -g- , adj. , bucklig, mit kleinen Höckern, Vorsprüngen behaftet (wohl aus dem Hd. übernommen, vgl. hȫverich in Glossaren).
MNWB
hoeke·rik
° hȫkerik (Bugenh.-Bibel) = hȫverik.
Pfeifer_etym
hoek·erin
Höker m. (älter auch Höke, Höcke) ‘Kleinhändler’, wohl auf eine Form mit nd.-md. Lautung zurückgehend. Mhd. hucke, (md.) hocke, höcke ‘Klein…
MNWB
hoeker·inninge
hȫkerinninge = hȫkergilde, s. d.
Campe
hoeke·risch
Hökerisch , adj . u. adv . einem Höken oder Höker ähnlich, angemessen, nach Art eines Hökers. Frisch.