Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
handlangen verb.
handlangen , verb. zur hand gehen, handreichung thun, vorzüglich in einem handwerke: wie denn ein jeder schmelzer seinen fürlaufer haben musz, der im handlanget und hilft. Mathes. Sar. 147 ; einer von den mahlern, die auf der fabrik arbeiteten, hatte bei dem theater in der residenz gehandlangt. Göthe 18, 138 ; auch freier verwendet: dasz beim verlangen des guten, bei abwendung des bösen, das gehöre und das gesichte solche ausspüren, die euserlichen glieder allenthalben handlangen müsten. Lohenstein Arm. 1, 1346 ; vergl.: darum uns euer gnaden auch nicht verdenken wolten, das wir uns unter eina…