Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
greit m.
greit , m. , begierde, habgier; nur alem., besonders elsäss.; vom 14. jh. an: so ist ir leben gar faste gekert uf ere und ufe grit und ufe unkuscheit Staub-Tobler 2, 286 (14. jh. ); es bewiset ouch des bobestes und der cardinal grit und ire hofart Closener in den städtechron. 8, 70, 8 ; vgl. 340, 15; dorecht gsatz, schinderey, gryt, koufmanschaft Clemen reform. flugschr. 4, 108 ( Karsthans ); such nit hoffart, nit unkeuscheit, nit greit, sunder demut, küschheit, meszikeit Geiler v. Keisersberg evangelia (1517) 144 b ; gryt ist unordentlich begird etwas zu haben christl. künigin cc 1 b ; vom 17…