Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gout m.
gout , m. , ein vorwiegend im 18. jh. gebräuchliches fremdwort, das unmittelbar an das frz. goût anknüpft und neben geläufigerem, früher und später bezeugtem gusto ( vgl. auch s. v. gust teil 4, 1, 6, sp. 1203 ff. ) älter schriftsprachlich sehr vereinzelt, jünger nur mundartlich anzutreffen ist. 1) als subjektive geschmacksempfindung. gegenüber speisen: welche hernach ein jeder nach seinem goût zubereiten und essen kann Amaranthes frauenzimmerlex. (1715) 154 . im geistig-ästhetischen bereich: ich möchte gern den gout der Deutschen verbessern (1720) Bodmer br. 531 Bächtold; derjenige nun, der e…